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Zitat aus dem Artikel:
Licht in der Nacht

Beitrag vom 01.01.2007, 23:31 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Licht in der Nacht      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Bin schon so einige Zeit am Überlegen, ob ich es mich trauen soll HIER mal eine Meditation einzustellen.
Vielleicht als Hoffnungs- und/ oder Kraftquelle für den nächsten Tag!
Ich mach es jetzt einfach mal und wenn nicht erwünscht oder erlaubt schreibt es mir!
LG Markus
PS: Damit ich das nicht immer scheiben muss:
Entnommen aus:
Licht in der Nacht
Ein Buch zur nächtlichen Meditation
Copyright: Hazelden Meditationsbücher. ISBN 3-453-07850-0

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Beitrag vom 01.01.2007, 23:35 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

1.Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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1. Januar

[i:a28bd5d7b9][b:a28bd5d7b9]Seinen Gedanken freien Lauf zu lassen ist ebenso wichtig, wie sie zu sammeln [/b:a28bd5d7b9][/i:a28bd5d7b9](Charles B. Newcomb)

Nach einem hektischen, arbeitsreichen Tag hat unser Körper das Bedürfnis zu entspannen. Wir gähnen, räkeln uns, die Augenlider werden schwer. Und trotzdem können wir geistig nicht abschalten. Was müssen wir tun, damit auch unsere Gedanken zur Ruhe kommen? Zunächst ist es gut zu wissen, dass wir dieses Problem nicht ganz allein bewältigen müssen. Bücher, Kassetten, Meetings, Filme und Schallplatten leisten uns dabei wertvolle Hilfe. Wir können aber auch lernen, uns dabei von anderen Menschen helfen zu lassen.

Wir haben zwar gelernt, die meiste Zeit konzentriert zu sein; uns geistig zu entspannen haben wir aber nicht gelernt. Vielleicht finden wir noch heute Abend die richtige Methode dafür heraus, damit wir die Erfahrung machen können, wie angenehm es ist, geistig entspannt zu sein.

Bin ich bereit, mich aus meiner inneren Anspannung zu lösen? Aus welchen Kraftreserven kann ich schöpfen, damit mein Geist zur Ruhe kommt?

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Beitrag vom 02.01.2007, 00:43 --- cillyiris : Oldenburg --- : 369

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[color=white:b68a946593]Das ist eine gute Idee, Markus. :D Ich verarbeite viel mit Hilfe von Meditationen.[/color:b68a946593]

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Beitrag vom 02.01.2007, 09:10 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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:lol: Gute Idee.

Mir platzt nämlich derzeit der Schädel, weil ich wirklich nicht in der Lage bin abzuschalten, die Seele baumeln zu lassen.

Wenn ich bedenke, dass ich heute abend wieder ins Büro muss, es mit Sicherheit noch keine Nachricht bezüglich der Insolvenz gibt, das Geld knapp wird, ich nicht weiss, wie ich die nächste Tankfüllung bezahlen soll, um überhaupt zur Arbeit zu kommen.....

Ich habe bisher immer gern gearbeitet, immer mehr gemacht, als eigentlich nötig.....
doch im Moment?
Mir fehlt derzeit einfach die Einstellung des Drüberstehens.....

Meditation wäre bestimmt eine Möglichkeit dem Chaos im Kopf Herr zu werden.

Also mach nur weiter lieber Markus.

Dankend
Daggi

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Beitrag vom 02.01.2007, 14:36 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Putzen, auch eine Form der Therapie      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Also, der Putzfimmel, der mich vorhin heimsuchte ist auch eine Alternative.....

Wohnungsputz, das volle Programm ist eine effiziente Möglichkeit, mal Dampf abzulassen.
Und? Man sieht sogar das Ergebnis!

Aber dennoch, es hält scheinbar nicht all zu lange an.
Der Countdown bis 17:00, Arbeitsbeginn für heute, läuft und ich weiss nicht, ob ich Bock habe, meinen Chef zu sehen....

Da möchte ich jetzt sein:
auf einer Bank sitzend, in die Weite schauend, Möwen zählend und beoachtend....
Ganz weit weg.....


[URL=http://www.bilder-hosting.de/show/C6I4R.html][img:a6a35b8b58]http://www.bilder-hosting.de/img/C6I4R.jpg[/img:a6a35b8b58][/URL]


Man muss nur lange genug drauf schauen. Dann riecht man die salzige Luft des Meeres, hört die Möwen und das Plätschern des Wassers bei Flut....

Dieses Bild nachher im Kopf mitnehmend

LG
Daggi

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Beitrag vom 02.01.2007, 18:21 --- Powerfrau : Oberbergischer Kreis --- : 40

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Hallo,
ich nehme mir als berufstätige & 3 fache Mama einfach die Zeit zum Abschalten. Mindestens 1/2 Stunde, nach oben natürlich ausdehnbar :lol: , am Tag gehört mir & meiner Tasse Kaffee ganz alleine..... Die Kids finden das vollkommen in Ordnung, denn wir Eltern akzeptieren es auch voll & ganz, wenn sie sich z.B. nach der Schule erst einmal zurückziehen möchten. Für uns als Eltern ist es wichtig, dass die Kids auch abends ab einer bestimmten Uhrzeit in ihren Zimmern "verschwunden" sind. Wobei es in diesem Fall auch hin & wieder natürlich Ausnahmen gibt :) Am liebsten mag ich Entspannung aus diese Art - ich zitiere von meiner HP-
"Ich genieße es, wenn mal nichts anliegt. Wenn nachts die Stille im Haus Einzug gehalten hat. Sich bei Kerzenschein – ich liebe Kerzenlicht – zurückzuziehen. Einfach die Seele mal baumeln und alle 5 gerade sein zu lassen."

VG
Powerfrau

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Beitrag vom 02.01.2007, 19:07 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Na Klasse .      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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... da habe ich mir ja wieder was auf den Hals gerissen! :wink: :D
Aber nach den Antworten werde ich bis auf Widerruf oder Abmahnung (die Führungsleiste hat sich ja noch nicht gemeldet :? ) mal weitermachen!
@Powerfrau - kann auch Mann das lernen!??? :oops:
Klasse Signatur übrigens.
LG Markus

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Beitrag vom 02.01.2007, 19:12 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Licht in der Nacht      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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2. Januar

[i:88f38c49f1][b:88f38c49f1]Wo soll ich beginnen? die Welt ist so groß. Ich werde mit dem Land beginnen, das ich am besten kenne, mit meinem eigenen. Aber mein Land ist so groß. Ich fange doch lieber mit meiner Stadt an. Aber auch meine Stadt ist so groß. Am besten beginne ich mit meiner Straße. Nein, mit meinem Haus. Nein, mit meiner Familie. Ach was, ich beginne mit mir [/b:88f38c49f1](Elie Wiesel)[/i:88f38c49f1]

Wie oft haben wir versucht, unsere Umwelt zu verändern, unsere Eltern, einen geliebten Menschen, einen Vorgesetzten oder uns fest vorgenommen, seltener zu Alkohol und Tabletten zu greifen? Vielleicht dachten wir, wenn wir jemanden oder etwas ändern, müsste es uns besser gehen. Sehr bald jedoch mussten wir einsehen, dass wir nicht in der Lage sind, Menschen, Dinge und Gewohnheiten zu ändern.

Wir können nur uns selbst ändern. Aber auch das gelingt nicht von heute auf morgen. Wir dürfen nicht erwarten, dass wir über Nacht zu dem Menschen werden, der wir gerne wären.

Unsere Veränderung kann nur schrittweise erfolgen, und wir müssen langsam damit beginnen. Wenn wir uns selbst als ein großes, aus vielen Teilen bestehendes Puzzle vorstellen, werden wir begreifen, dass wir uns nur dann in unserer Gesamtheit erfassen können, wenn wir ein Teil an das andere fügen.

Habe ich heute versucht, jemanden zu verändern? Wie kann ich mich allmählich selbst ändern?

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Beitrag vom 03.01.2007, 08:52 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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:lol:
Liest sich wirklich gut, Markus.

Habe gestern versucht, dem Tag doch noch was Positives abzugewinnen und halt einfach zur Arbeit zu fahren. Ohne Erwartung oder Untertöne...
Ist besser für mich! Hat ganz gut geklappt. "Chef" hat sich natürlich nicht darum gekümmert, vom Gutachter Informationen über weiteren Verlauf einzuholen. Will es heute tun. Bin mal gespannt.

Früher konnte ich immer ganz gut abschalten, den Kopf frei bekommen, Überlegungen anzustellen, den Freiraum lässt mir meine Familie auch, Schritte im Kleinen tun...
Derzeit ist es halt nicht so leicht, aber ich arbeite dran.

LG
Daggi

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Beitrag vom 03.01.2007, 13:49 --- Powerfrau : Oberbergischer Kreis --- : 40

Natürlich.      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[email protected] elektrifix1 kann Mann dies auch lernen :) und wie............ erst recht, wenn sie sich an diesem Tag angemeldet haben, wenn Powerfrau sich jährt

:D

VG

Powerfrau

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Beitrag vom 03.01.2007, 14:25 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Wenn ich mich nicht verlesen habe, Powerfrau, dann war im Dez. Geburtstag...?
am 5.12.?

na dann, nachträglich alles Liebe!

..... und wir kleinen Wichtel sind alle lernfähig...

LG
Daggi

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Beitrag vom 03.01.2007, 17:15 --- Powerfrau : Oberbergischer Kreis --- : 40

Danke      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Hallo Daggi,
danke :lol:

Pssst, nicht weitersagen, dass Wichtel echt schlau sind :wink:

Biba
Powerfrau

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Beitrag vom 03.01.2007, 19:13 --- xmas-Dream : Zwischen Abendrot und Morgenrot...Quatsch: Baden-Württemberg Nähe Stuttgart --- : 1197

Denn schließ ich mich auch noch an.      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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wärst ja beinahe eine "Nikola" geworden, liebe Powerfrau *grins*

Alles alles Gute dir im Nachhinein... der nächste 5. Dezember kommt bestimmt... und du hast ja schon dafür gesorgt, dass wir es dann NICHT vergessen werden!*lacht*

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Beitrag vom 04.01.2007, 08:14 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Sooooorry!      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Hallo liebe Freunde, bin in Berlin und helfe meinem Bruder ein wenig, bei der Meisterprüfung und da haben wir doch glatt die Zeit vergessen, deshalb nachträglich und auch gleich vorträglich da Licht in der Nacht! - Ab Sonntag bekomme ich es hoffentlich wieder brav hin!
:oops: :cry:
LG Markus

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Beitrag vom 04.01.2007, 08:15 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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3. Januar

[b:7dc02de867]Ein seltsames Gefühl...eine Art undefinierbarer Traurigkeit, die mich jeden Nachmittag befällt, wenn der Tag zur Neige geht und nichts als die hereinbrechende Dunkelheit vor mir liegt[/b:7dc02de867] (Robert M. Pirsig)

Wie jeder Tag ein neuer Anfang ist, so ist auch jede Nacht ein Neubeginn. Jede Nacht kann eine Chance sein, neue Kräfte zu schöpfen, die Batterie in uns wieder aufzuladen, die wir tagsüber verbraucht haben. Jede Nacht kann eine Herausforderung sein, unseren Zielen näher zu kommen, zu wachsen und positive Gedanken zu entwickeln.

Anstatt über die vergangenen Tagesereignisse nachzugrübeln, sollten wir lieber hoffnungsvoll an das Morgen denken. Wir brauchen keine Angst zu haben vor der Dunkelheit der Nacht, wenn wir uns mit positiven Gedanken auf den neuen Tag einstellen.

Auch wenn ein Tag vorüber ist, das Morgen ist gewiss. Wir müssen planen, bestimmte Plätze und Menschen aufzusuchen und unsere Pläne verwirklichen. Jeder neue Tag bringt neue Hoffnung, Kraft und Energie, die unser Handeln beflügelt.

Jeder Morgen ist ein neuer Anfang für mich

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Beitrag vom 04.01.2007, 08:18 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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4. Januar

[b:2fe3872413]Glück ist nicht Vergnügen, Glück ist Sieg [/b:2fe3872413](Zig Ziglar)

Viele Menschen meinen, Glück hinge von materiellen Werten ab: einem Haus, viel Geld, einer teuren Garderobe. Andere wiederum glauben, Glück bestünde aus schönen Augenblicken: einem Sonnenuntergang, einem Essen mit Freunden, einem Waldspaziergang. Sicherlich, all diese Dinge können Glück bedeuten; doch unter Glück verstehen wir auch das Gefühl, etwas erreicht zu haben, was wir uns fest vorgenommen und das wir uns schließlich erkämpft haben. Glück kann ein persönlicher Sieg sein.

Siegreich zu sein heißt nicht unbedingt, gewonnen zu haben. Es kann bedeuten, mehr erreicht zu haben, als man zu hoffen wagte. Jeder von uns kennt dieses Gefühl des Sieges: nach einer bestandenen Prüfung, beim Kauf des ersten Autos, beim Einzug in die erste eigene Wohnung oder bei Antritt eines begehrten Jobs. Es müssen nicht unbedingt große Siege sein. Sie können klein und unbedeutend sein wie etwa ein paar abgespeckte Pfunde, ein Tag ohne Alkohol oder Zigaretten, Streit mit einem Familienmitglied zu vermeiden oder nur eine Stunde Zeit für sich allein.

Ob groß oder klein, jeder Sieg macht uns glücklich und ist ein Beweis dafür, was wir zu leisten imstande sind. Jeder Sieg gibt uns Selbstvertrauen und stärkt unser Selbstbewusstsein. Jeder Sieg gibt uns die Gewissheit, dass ein weiterer folgen wird.

Ich bin glücklich durch all die Siege, die ich errungen habe.

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Beitrag vom 04.01.2007, 11:21 --- Powerfrau : Oberbergischer Kreis --- : 40

Zum 04. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Hallo Markus,
schön geschrieben :)

Denn mit dem Glück ist es wie mit der Wahrheit:
man hat sie nicht, man ist in ihr.

( Theodor W. Adorno )

VG
Powerfrau

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Beitrag vom 04.01.2007, 11:27 --- Powerfrau : Oberbergischer Kreis --- : 40

Du Weltenbummler      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Berlin ist eine tolle Stadt - das letzte Mal war ich im mai 2005 dort. Grüß sie mir :)

VG
Powerfrau

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Beitrag vom 04.01.2007, 12:32 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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:lol:
Hallo Markus,

hab mich schon gewundert, wo du gestern gesteckt hast.
Berlin also!
Dann drücke ich deinem Bruder mal ganz doll die Daumen für seine Prüfung und dass ihr beide, trotz Lernstress, Zeit für eine "Männerrunde" finden werdet.

Vielen Dank für die schönen Texte. Lesen sie immer mind. 2 x, um alles zu erfassen.
Sie sind Balsam auf meine Seele und geben mir gezielt ein wenig die Möglichkeit mein Handeln der letzten Tage zu reflektieren.

Habe bezüglich meines Jobs eine Entscheidung getroffen.
Wenn Du aus Berlin wieder da bist, weiss ich vielleicht noch ein wenig mehr, dann über PN näheres, wenn Du magst.

Liebe Grüße nach Berlin.
Herzlich Daggi

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Beitrag vom 06.01.2007, 23:54 --- cillyiris : Oldenburg --- : 369

Ersatzwichtel für Markus ;)      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Hallo Markus,
ich sehe, du bist beschäftigt mit dem Besuch bei deinem Bruder. Ich bin ein *Sprüchemonster*, darum würde ich dir gerne etwas *Arbeit* abnehmen und einen Gedicht heute hier rein setzen. :D

Ich habe lange Zeit Qui Gong gemacht, gemischt mit Meditation + ein bisschen Yoga. Daher stammt dieser Spruch.

[b:dbfa62960f]Im Einklang mit der Erde[/b:dbfa62960f]

Komm sagt die Erde
Lass dich los
Überlasse alles mir
Dein Gewicht
Deine Sorgen
Deine Nöte
Alles was dich beschwert
Wenn du es loslässt
Und dich an mich hingibst
So werde ich es für dich tragen
Lass nur los........
Dann wirst du es sehen
Und ich kann dir meine Ruhe geben
Die tief in meinem Schoss darauf wartet
In dich einzuziehen
Tiefe unergründliche immerwährende Ruhe
In deren innerster Mitte
Du das Leben entdeckst
Komm lass nur los.........

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Beitrag vom 07.01.2007, 20:48 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

*schäm*      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Vielen dank liebe Iris und liebe Daggi!
Ich weiß dann wo ich demnächst "Ersatzleute" herbekomme- Tja der Besuch beim Bruderherz war deutlich intensiver als geplant! puh habe gar nicht gewußt was ich alles so lernen musste! :wink: na war jedenfalls be Auffrischungskur!
So und nu hoffe ich, dass ich die Gedanken wieder regelmäßig einsetzen kann!
LG Markus

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Beitrag vom 07.01.2007, 20:52 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

7. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Das Gebet sollte der Schlüssel sein, mit dem wir den Tag eröffnen und die Nacht beschließen (Altes Sprichwort)

Viele von uns glauben, es gäbe feste Zeiten für Gebete: routinemäßig am Morgen und am Abend. Nur wenige bedenken, dass das Gebiet, die Zwiesprache mit Gott, an keine Zeit und keinen Ort gebunden ist.

Das Morgengebet öffnet uns die Tür zum Tag. Aber lassen wir sie auch geöffnet, indem wir die Zwiesprache mit unserem Schöpfer aufrecht erhalten? Wenden wir uns auch an ihn, wenn wir in Hektik sind, Freude, Trauer oder Ruhe verspüren? Unsere täglichen Aufgaben beanspruchen uns so sehr, dass wir völlig vergessen, diese Türe offen zu lassen.

Doch heute abends ist sie geöffnet. Wir wenden uns an unseren Schöpfer und lassen ihn teilhaben an unseren Gefühlen und vertrauen uns ihm an wie einem Freund. Er verlangt keine Demut von uns, wir brauchen nur zu reden. Danach können wir die Tür des Tages mit einem Gebet schließen, gestärkt von dem tröstlichen Gefühl, das vom Glauben ausgeht. Und wenn wir uns schlafen legen, können wir unserem Schöpfer noch einmal für diesen Tag danken.

Bevor ich mich schlafen lege, bitte ich Gott, meine Seele zu beschützen.

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Beitrag vom 08.01.2007, 08:12 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Guten Morgen Markus,

willkommen zurück in Lübeck.

Nach dem Lesen Deines Textes habe ich für mich festgestellt, dass ich eigentlich nur in der Kirche bete. Das Übliche halt. Vaterunser und Glaubensbekenntnis. Eine persönliche Zwiesprache halte ich nie oder ganz ganz selten. Vielleicht zu selten?

Aber von meiner Urgroßmutter weiß ich, wie wichtig es ihr all die Jahre war, sich mit dem Herrn zu unterhalten, wie sie es zu nennen pflegte. Er hatte immer Zeit für sie und hörte ihr zu, gab ihr Kraft und Zuversicht.

Vielleicht hat es mit der unterschiedlichen Erziehung der Generationen zu tun, dass das Gebet in den Hintergrund gerückt ist.
Ich weiß es nicht,
Vielleicht, wenn man in sich hinein hört stellt man fest, dass man doch unterbewußt die Nähe zu Gott sucht.

Danke,
Daggi

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Beitrag vom 08.01.2007, 23:28 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

8. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:ec4cdeaf48][b:ec4cdeaf48]Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen Sprüngen kannst du keine Schlucht überwinden [/b:ec4cdeaf48][/size:ec4cdeaf48](David Lloyds George)

Ein Risiko ist nicht selten mit Angst verbunden. Ob es sich um eine neue Beziehung handelt, um die bitte um Gehaltserhöhung, um eine offene Meinungsäußerung oder eine neue Verhaltensweise, es kostet uns jedes Mal Überwindung. Mitunter wünschen wir, wir könnten nur mit halbem Herzen dabei sein - einen Fuß in der Tür und den anderen draußen. Auf diese Weise könnten wir noch weglaufen, wenn uns die Schwierigkeiten über den Kopf wachsen.

Doch ohne vollen Einsatz ist kein Risiko möglich. Und wir können uns nur dann für eine Sache stark machen, wenn wir davon überzeugt sind, dass uns nichts geschehen kann. Auch wenn wir unsere Schwächen kennen, dürfen wir uns nicht verlassen fühlen, denn die göttliche Kraft ist in uns.

Vielleicht sind wir heute ein Risiko eingegangen und die Angst steckt uns noch in den Knochen; oder es steht uns noch ein Risiko bevor und beunruhigt uns. Dabei müssen wir uns stets vor Augen führen, dass Angst, Zweifel und Unsicherheit etwas ganz Natürliches sind.

Heute abends will ich mich entspannen, denn ich weiß, dass bei jedem Risiko die göttliche Macht hinter mir steht.

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Beitrag vom 09.01.2007, 23:50 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

9. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:72616c1f43]Später. Ich bin noch jung. Mit religiösen Fragen werde ich mich beschäftigen, wenn ich älter bin - auf meinem Sterbebett [/b:72616c1f43](Garrison Keillor)

Wie oft haben wir gedacht, das Beten überlassen wir den Alten, Kranken und Sterbenden. So lange wir jung, gesund und erfolgreich sind, haben wir es noch nicht nötig, uns mit Gott zu beschäftigen. "Jetzt geht es mir noch sehr gut", sagen wir. "Das hat Zeit bis später..."

Doch es ist jetzt schon an der Zeit, sich mit Gott zu beschäftigen. Von dem Augenblick an, in dem wir schreiend das Licht der Welt erblicken, bis zu unserem letzten Atemzug wacht Gott über uns. Er leitet uns, gibt uns Kraft und steht uns bei, auch wenn wir seiner nicht gewahr werden. Aber gerade weil wir ihn nicht zur Kenntnis nehmen, fühlen wir uns verlassen, verwirrt und niedergeschlagen, sind wütend, mutlos und intolerant.

Nicht erst dann, wenn uns unsere Kräfte verlassen, sollten wir uns an Gott erinnern. Schon jetzt ist es an der Zeit, sich seiner zu besinnen und seiner Obhut anzuvertrauen. Wenn unser Herz sich ihm öffnen, werden wir wachsen und stark sein.

Bin ich bereit, mich auf Gott einzulassen und mich ihm anzuvertrauen?

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Beitrag vom 10.01.2007, 07:54 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Lieber Markus,
mag Deine morgentlichen Texte sehr gerne.
Regen zum Nachdenken an und dazu, sich mit Dingen zu beschäftigen, die man ganz hinter in seinem Bewusssein vergraben hat.

Danke sehr
LG
Daggi

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Beitrag vom 10.01.2007, 22:56 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

10. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:cf55dd0e0d]Großer Geist, steh mir bei, dass ich über keinen Menschen urteile, bevor ich nicht zwei Wochen lang in seinen Mokassins gegangen bin [/b:cf55dd0e0d](Gebet der Sioux-Indianer)

Immer wieder begegnen wir einem Menschen, der sich anders kleidet und anders benimmt als wir. Wie reagieren wir gewöhnlich darauf? Mustern wir ihn neugierig oder machen wir etwa eine abschätzige Bemerkung über ihn? Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, mit Menschen verschiedenster Herkunft in Kontakt zu kommen. Begegnen wir ihnen freundlich oder reden wir hinter ihrem Rücken und lästern über sie?

Keiner von uns kann sich seine Herkunft und seine Persönlichkeit aussuchen. Manche haben ein besonders schweres Los, andere leiden an einer Krankheit oder hatten nicht die Möglichkeit, sich zu bilden; andere wiederum müssen auf engstem Raum leben. Natürlich gibt es auch Menschen, die reicht sind, eine gute Bildung genossen haben und in einer großen Wohnung leben. Aber sind sie deshalb besser als die anderen?

Wenn wir dazu neigen, über andere ein Urteil zu fällen oder sie zu kritisieren, wollen wir uns heute abends fest vornehmen, ein für alle Male Schluss damit zu machen. Wir wollen unsere Mitmenschen in Ruhe lassen, denn wir haben eingesehen, dass Bildung und Reichtum die Menschen nicht besser machen. Ob arm oder reich, gebildet oder nicht, im Grund sind wir alle gleich.

Ich will endlich damit aufhören, andere zu kritisieren

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Beitrag vom 11.01.2007, 09:51 --- Powerfrau : Oberbergischer Kreis --- : 40

Zu 10. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Guten Morgen ihr Weihnachten-Forum Leser :) ,

Markus, zu Deinem Text vom 10. Januar fällt mir noch was Schönes von [u:6d2729708b]Johann Wolfgang von Goethe [/u:6d2729708b]ein:

[b:6d2729708b]Und die Weisen sagen: beurteile niemand,
bis du an seiner Stelle gestanden hast.
[/b:6d2729708b]


VG
Powerfrau

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Beitrag vom 11.01.2007, 15:14 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[img:86d8c9fe5d]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/LANDS8.jpg[/img:86d8c9fe5d]


Akzeptanz und Toleranz würde jedem gut zu Gesicht stehen.
Es sollte egal sein, wie jemand aussieht, woher er kommt, was er tut, ob arm oder reich, welcher Religion er angehört....

Leider, und wir sehen es ja tagtäglich in den Medien,
gehen die Werte verloren.

Danke Markus für die täglichen Denkansätze.

Liebe Grüße Daggi

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Beitrag vom 11.01.2007, 18:12 --- Powerfrau : Oberbergischer Kreis --- : 40

Eine Geschichte      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Der alte Mann und das Pferd

( Urteile nie)



Ein alter Mann lebte in einem Dorf.Er war sehr arm,aber selbst Könige waren neidisch auf ihn,denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd.Sie boten phantastische Summen für das Pferd,aber er verkaufte es nicht.

Eines morgens fand er sein Pferd nicht im Stall.Das gante Dorf versammelte sich und die Leute sagten:" Du dummer alter Mann.Wir haben immer gewußt,daß das Pferd eines Tages gestohlen würde.Es wäre besser gewesen,du hättest es verkauft.Welch ein Unglück!" Der alte Mann aber sagte:"Geht nicht zu weit das zu sagen.Sagt einfach:das Pferd ist nicht im Stall.Soviel ist Tatsache.Alles andere ist Urteil.Ob es ein Unglück oder ein Segen ist,weiß ich nicht,weil ich nicht weiß,was daraus folgen wird."

Die Leute lachten den Alten aus.Sie hatten schon immer gewußt,daß er ein bißchen verrückt war.Aber nach 15 Tagen kehrte das Pferd plötzlich zurück.Es war nicht gestohlen woeden,sondern in die Wildnis ausgebrochen.Und nicht nur das,es brachte auch 12 wilde Pferde mit.

Wieder versammelten sich die Leute und sagten:" Alter Mann,du hattest recht,es hat sich tatsächlich als Segen erwiesen." Der Alte entgegnete:" Wieder geht ihr zu weit.Sagt einfach,das Pferd ist zurück.Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz.Wie könnt ihr das ganze Buch beurteilen?"

Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn und der begann die wilden Pferde zu trainieren.Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich die Beine.Wieder versammelten sich die Leuteund wieder urteilten sie:" Alter Mann,du hattest recht.Es war ein Unglück.Dein eiziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen.Und er war die Stütze deines Alters.Jetzt bist du ärmlicher als zuvor."

Der Alte antwortete:" Ihr seid besessen vom Urteil.Geht nicht zu weit.Sagt nur,daß mein Sohn sich die Beine gebrochen hat.Niemand weiß,ob dies ein Unglück oder ein segen ist,denn das Leben kommt in Fragmenten und mehr bekommt ihr nie zu sehen."

Es ergab sich,daß das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann.Alle jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum Militär eingezogen.Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück,weil er verkrüppelt war.Und man wußte,daß die meisten jungen Männer nicht nach Hause zurück kehren würden.Sie kamen zu dem alten Mann und sagten:" Du hattest recht,alter Mann.Es hat sich als Segen erwiesen.Dein Sohn ist zwar verkrüppelt,aber immerhin noch bei dir."

Der alte Mann antwortete wieder:" Ihr hört nicht auf zu urteilen.Niemand weiß,was noch kommt.Sagt nur dies:dass man eure Söhne in die Armee eingezogen hat und das mein Sohn nicht eingezogen wurde.Doch nur Gott,der das Ganze kennt,weiß,ob dies ein Unglück oder ein Segen ist."



Darum urteile nie

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Beitrag vom 11.01.2007, 19:52 --- Feliederia : Dithmarschen in S-H --- : 446

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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da ist viel Wahres dran, gefällt mir sehr gut!!!!!!!Danke!!!!!!!

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Beitrag vom 11.01.2007, 20:10 --- Wilhelm : Märchenland --- : 471

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:9da0bfc1be]Klasse !!!!!!![/size:9da0bfc1be]
Gruß [color=orange:9da0bfc1be]Wilhelm[/color:9da0bfc1be]

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Beitrag vom 11.01.2007, 23:47 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Wow/ Erklärungsversuch      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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was für Rückmeldungen! - Dankeschön! -
ich möchte auch einmal etwas zu diesen Meditationen schreiben: Es sind Meditationen für Alkoholiker (ganz deutlich heute zu erkennen!) Meine Erfahrung ist, dass aber besagtes 12 Schritte Programm auch ganz gut ins "normale" Leben einbinden läßt!
ich hoffe die "geneigten" Leser können das auch so sehen! :?: :?: :?
Ich könnte dann vielleicht was anderes raussuchen?!
LG Markus

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Beitrag vom 11.01.2007, 23:52 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

11. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:eead244113]Mit gutem Beispiel voran zu gehen, ist nicht nur der beste Weg, andere zu beeinflussen, es ist der einzige[/b:eead244113] (Albert Schweizer)

Wie sinnlos wäre doch ein Meeting, wenn es keine Beispiele für den Erfolg unseres Zwölf-Schritte-Programms gäbe! Einerseits müsste sich jeder einzelne auch mit den Problemen der anderen auseinander setzen, andererseits könnten wir natürlich unser Programm auch allein befolgen; doch ohne den positiven Einfluss der anderen würden wir uns ziemlich einsam und verloren fühlen.

viele Menschen in unserer Umgebung wenden das Programm mit Erfolg an. Ihre Stärke, ihre positive Ausstrahlung, ihre freundlichen Worte, ihr verständnisvolles Wesen sowie der Ernst, die Zuversicht und die Ausdauer, mit denen sie das Leben angehen, dienen uns als Vorbild. Die Tatsache, dass es ihnen gelungen ist, sich positiv zu verändern, beweist uns, dass auch wir uns verändern können.

Wir brauchen nur diejenigen zu befragen, die sich als erste mit dem Programm auseinander gesetzt haben. Sie werden einstimmig zugeben, dass sie vorher unglücklich, verwirrt und verzweifelt waren. Durch das Programm haben sie jedoch andere Menschen kennen gelernt, die sich in der selben Lage befanden. Es wird nicht lange dauern, und unsere Sorgenfalten werden einem Lächeln weichen, die Anspannung wird sich lösen, und aus Intoleranz wird Nachsichtigkeit. Wir brauchen uns nur an jene zu orientieren und mit gutem Beispiel vorangehen, und wir werden die nötige Kraft finden.

Gibt mir die Kraft, zu mir zu finden und dankbar zu sein für all die Fortschritte, die ich durch das Programm gemacht habe.

[size=9:eead244113]Mal wieder das Copyright:
Licht in der Nacht
Ein Buch zur nächtlichen Meditation
Copyright: Hazelden Meditationsbücher. ISBN 3-453-07850-0[/size:eead244113]

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Beitrag vom 12.01.2007, 09:42 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Lieber Markus,      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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der geneigte Leser liest, geniest, schweigt und denkt nach.
Daggi


[img:788772e81b]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/BUCH2.gif[/img:788772e81b]

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Beitrag vom 12.01.2007, 11:41 --- cillyiris : Oldenburg --- : 369

Weihnachten      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Markus, ich bin schon fast süchtig nach deiner täglichen Meditation. :D

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Beitrag vom 12.01.2007, 13:32 --- xmas-Dream : Zwischen Abendrot und Morgenrot...Quatsch: Baden-Württemberg Nähe Stuttgart --- : 1197

weitermachen      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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das tut allen gut

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Beitrag vom 12.01.2007, 23:21 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

12. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:b9779b0cbe]Als erstes musste ich lernen, meine Angst zu besiegen, nachdem ich eingesehen hatte, wie sehr sie mich lähmte. Angst macht hilflos und erzeugt wiederum Angst[/b:b9779b0cbe] (Byron Janis)

Die Zukunft kann einem Angst machen, vor allem, wenn man versucht, vorauszusagen, was sie bringen wird. Manchmal gehen wir sogar noch weiter, indem wir auch unsere Reaktionen auf mögliche künftige Ereignisse voraussagen wollen. Wenn wir tatsächlich wüssten, was die Zukunft bringt, könnten wir ihr völlig angstfrei entgegensehen.

Wenn wir aber gegen unsere Angst nicht ankämpfen, wird sie unser ganzes Leben beherrschen. Angst ist wie eine versteckte Falle: was wir auch tun, wohin wir auch gehen, jederzeit können wir in sie hineintappen. Wir sehen sie nicht, hören sie nicht und spüren sie nicht, aber dennoch ist ihre Macht über uns so groß, dass wir uns ihr nicht entziehen können.

Doch wir können die Fallen beseitigen, die die Angst aufstellt. Der Glaube an die göttliche Vorsehung wird uns dabei helfen. Und dieser Glaube wird uns Sicherheit und Selbstvertrauen geben.

Ich kann mich von den Fesseln der Angst befreien. Ohne Furcht werde ich die Sicherheit spüren, die mir der Glaube gibt.

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Beitrag vom 13.01.2007, 11:30 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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[img:ebc1af0cfd]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Kerze.gif[/img:ebc1af0cfd]

Lieber Markus,
auch ich habe im Moment Zukunftsängste. Der materiellen Art.
Aber dann sehe ich meine kleine Familie, und dass wir alles gemeinsam durchstehen, zusammenhalten.
Dadurch bin ich reich beschenkt. Vielleicht reicher, als andere.
Und dafür bin ich sehr dankbar. Das andere wird sich auch wieder einrenken.
Manchmal weicht halt einfach die Zuversicht der Angst und dann muss man dieser fest ins Auge blicken, sich ihr stellen. Mir hilft es ein wenig.

Immer noch geneigter Leser,
LG
Daggi

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Beitrag vom 13.01.2007, 18:20 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

13. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:8eb4d20e87]Ohne Gesundheit können sich Wissen und Kunst nicht entfalten, vermag Stärke nichts auszurichten und Reichtum und Intelligenz lieben brach [/b:8eb4d20e87](Herophilus)

Auch wenn wir eine schlechte Gewohnheit abgelegt haben, müssen wir noch lange nicht gesund sein. Vielleicht achten wir zu wenig auf genügend Schlaf, ernähren uns falsch und bewegen uns zu wenig. Oder wir vernachlässigen unsere geistige Gesundheit, weil wir uns keine Zeit zum Meditieren oder zum Gedankenaustausch mit anderen nehmen.

Eine schlechte Gewohnheit abzustellen, bedeutet noch nicht, dass wir auch gesund sind. Das ist nur ein erster Schritt. Jetzt gilt es, unsere Tage und Abende einzuteilen, damit uns genügend Zeit uns selbst bleibt - Zeit, über uns nachzudenken, aber auch Zeit für
Gespräche mit anderen.

Wir sind auf dem Weg, ein besserer Mensch zu werden. Wir arbeiten äußerlich und innerlich an uns. eine gesunde Ernährung, genügend Schlaf, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Ruhe sind die Voraussetzungen für eine stabile Gesundheit. Machen wir noch heute den ersten Schritt zu einem besseren Ich.

Hilf mir, Gott, dass ich auf meine Gesundheit achte. Wo sind meine schwachen Stellen, an denen ich noch arbeiten muss?

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Beitrag vom 14.01.2007, 21:42 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

14. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:487cb96557]Die Türen, die wir täglich öffnen und schließen, bestimmen unser Leben [/b:487cb96557](Flora Whitemore)

Ein Sprichwort sagt: "Wenn Gott eine Tür schließt, öffnet er eine andere." Mit anderen Worten: Alles hat ein Ende und einen Anfang. Wenn wir am Ende eines Weges angelangt sind, liegt ein neuer Weg vor uns.

Es kann mitunter sehr schmerzvoll sein, wenn sich eine Tür schließt. Beziehungen, Freundschaften, eine Karriere und das Leben selbst können zu Ende gehen. Auch wenn wir nicht immer einsehen können, warum sich eine Tür schließt, sollten wir wissen, dass der göttliche Wille dahinter steht. Ebenso verstehen wir auch nicht immer, warum sich uns eine Tür öffnet und eine Gelegenheit sich offenbart, auf die wir schon lange gewartet haben. Aber auch hier weiß unser Schöpfer, dass wir jetzt für diese Erfahrung reif sind.

Die Türen, die sich heute geöffnet und geschlossen haben, helfen uns heute Abend weiter. Und die Türen, die sich dann öffnen und schließen werden, helfen uns morgen weiter. Wir sind nicht wie Mäuse in einem Labyrinth, die ziellos umherirren, in der Hoffnung, ein Stück Käse zu ergattern. Wir sind Kinder Gottes, die durch Türen, die sich öffnen und schließen, ihrem Ziel näher gebracht werden.

Ist mir klarer geworden, dass alles im Leben seinen Sinn hat? Bin ich bereit zu glauben, dass mein Weg von Gott vorgegeben ist?

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Beitrag vom 15.01.2007, 08:02 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Lieber Markus, es wünscht Dir eine sehr nachdenkliche Daggi einen wunderbaren Montagmorgen.

Ich habe Angst vor dem, was jetzt kommt, weiss nicht,wie es weitergehen soll und versuche doch ein wenig Zuversicht zu schöpfen. Je näher der Tag der Insolvenz rückt, um so innerlich panischer werde ich. Ruhe nicht in mir selber. Eine Erfahrung, die ich bisher nicht kannte und die ich eigentlich auch nicht haben möchte.

Aber ich werde heute geöffnete Türen versuchen in Form von Stellenangeboten, in der Hoffnung, dass sich diese Tür ein stückweit mehr öffnet, um mir den Eintritt zu gewähren.

Vielleicht muss es alles so sein, wie es jetzt ist, aber verstehen tue ich all dies nicht wirklich.

Nachdenklich
Daggi

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Beitrag vom 15.01.2007, 10:24 --- cillyiris : Oldenburg --- : 369

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Hallo Daggy. Stellenanzeigen lesen ist guuuuuuuut. Meine Freundin hat nach Jahren, die sie mal hier mal da gejobbt hat, mit 61 (in Worten einundsechzig) eine Ganztagsstelle bekommen. Und sie macht ihr sehr viel Spaß :D Also nicht die Hoffnung aufgeben!!!

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Beitrag vom 15.01.2007, 10:49 --- Lina : Ein kleines Dorf in Sachsen ! --- : 199

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Ich sage auch immer, wer sich kümmert, wird auch was bekommen und vor allem nicht die Hoffnung aufgeben. Das ist besonders wichtig.
So alt bist du ja nun auch wieder nicht, dass du gar nix mehr bekommen wirst und bei euch sieht es doch sicher besser aus mit Arbeitsplätzen.
Wünsch dir auf jeden Fall maximale Erfolge.

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Beitrag vom 15.01.2007, 12:21 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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@ Iris, Lina, ich danke euch.
Ja, war in den letzten 3 Stunden very busy. Habe fleißig geschrieben, eingetütet, nachher gehen sie noch raus. Außerdem noch zwei Telefonate geführt, die allerdings nicht so toll waren. Outbound-Call-Center sind nicht so ganz mein Ding. Ich selber hasse diese Anrufe, wenn man vollgeschwallert wird und ich selber möchte niemanden etwas aufschwatzen wollen. Kommt also nicht in Frage.
Jetzt, nach getaner Arbeit, fühle ich mich ein wenig besser und Mittwoch wieder neues Spiel, neues Glück mit Anzeigen.

LG
Daggi

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Beitrag vom 15.01.2007, 12:37 --- Lina : Ein kleines Dorf in Sachsen ! --- : 199

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Also Call Center wäre auch nicht mein Fall. Kann jeder für sich selbst entscheiden.

Aber super, dass du heute schon fleißig warst. Da fühlt man sich doch auch gleich besser, oder???

Das wird schon klappen, ich bin da recht zuversichtlich. Schließlich tust du ja auch was dafür!

Weiterhin dir viel Erfolg.

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Beitrag vom 15.01.2007, 13:40 --- cillyiris : Oldenburg --- : 369

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Freut mich, dass du so fleißig warst heute morgen :D. Von einem Call-Center rate ich auch dringend ab. mir geht's wie Lina, diese Anrufe nerven *grrrrrrrrrr*. meine Freundin hat auch 'ne Zeitlang in einem CallCenter gejobbt. Stress pur + sehr hoher Druck von seiten der Firma, viele möglichst erfolgreiche Anrufe zu führen!

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Beitrag vom 15.01.2007, 14:32 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Ja, wobei es zwei Sorten von Call-Centern gibt. Bin ja gelehrig.
Also, einmal die sogenannten Outbound-Center, wo Du Telefonnummer abtelefonieren musst, um dem "Kunden" alles mögliche anzudrehen. Von Versicherungen, NKL,SKL,... wer kennt diese nervigen Anrufe nicht.
Das will ich nicht machen.
Und dann gibt es noch sogenanntes Inbound, so wie bei den Versandhäusern oder auch Banken. Da ruft der Kunde an und hat z.B. ne Frage., oder ähnliches..
Das wäre mir lieber.

Aber die meisten Angebote sind halt von der unangenehmen Variante.

LG Daggi

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Beitrag vom 15.01.2007, 23:02 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

15. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:b80a805d07]Alles ist so gefährlich, dass mich nichts wirklich erschrecken kann.[/b:b80a805d07]
(Gertrude Stein)

Das Leben ist voller Gefahren, Risiken und Herausforderungen. Wir haben die Wahl, ihnen angstvoll oder neugierig zu begegnen. Die Angst zu wählen, indem wir sagen: "Ich gehe das Risiko nicht ein, denn ich könnte verlieren", heißt, uns daran zu hindern, jemals zu den Gewinnern zu zählen. Wenn wir aber Gefahr, Risiko und Herausforderung willkommen heißen, lassen wir zu, dass das Leben gleichzeitig aus Niederlagen und Siegen, aus Erfolg und Schmerz besteht. Das Leben beinhaltet gleichermaßen Gefahren und Belohnungen.

Es liegt bei uns, wie wir damit umgehen. Manchmal fühlen wir uns in einem Teufelskreis der Angst gefangen. Wenn wir unseren Anteil daran überprüfen, werden wir womöglich feststellen, dass wir uns selbst daran hindern, Klarheit zu erlangen. Vielleicht verpassen wir in unserer Angst zu verlieren sogar viele Möglichkeiten, wahre Befriedigung zu erlangen.

Ich werde heute daran denken: Es liegt in meiner Kraft zu wählen, wie ich mich dem stellen werde, was mir dieser Tag bietet.

Aus gegebenem Anlass (sind ja eigentlich mehrerere Anlässe!) habe ich mal ausnahmsweise das Buch gewechselt! Und da es ja bekanntlich keine Zufälle gibt denke ich es passt was da geschrieben steht! :?: :?: :?:
Mögen alle, die in Angst leben bald wieder fröhlich und angstfrei sein!
LG Markus

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Beitrag vom 16.01.2007, 10:13 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Guten Morgen lieber Markus,

ja, in den letzten 2 Tagen bin ich dabei mich dem Risiko Leben mit all seinen Facetten zu stellen und war recht fleißig, auch heute morgen habe ich schon wieder eine Gelegenheit beim Schopfe ergriffen und mich auf einer für mich bisher atypischen Stelle beworben. Diakonie bei uns im Nachbarort. Die brauchen Betreuer, auch ungelernte, für Menschen mit geistiger Behinderung. Die Arbeit würde nicht einfach, aber ich würde sie gerne tun.
Mal schauen.

Danke, für die Nachhilfe im Eröffnen neuer Möglichkeiten, wenn man sich nur damit auseinander setzt.

LG Daggi[img:8fb1f3871e]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Kerzengruppe.jpg[/img:8fb1f3871e]

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Beitrag vom 16.01.2007, 10:25 --- cillyiris : Oldenburg --- : 369

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[img:9d963fd62e]http://img.photobucket.com/albums/v59/cillyiris/smileys/morgensmile.gif[/img:9d963fd62e] Markus
Es ist schön, dass du ein Gefühl dafür hast, was gerade *dran* ist.

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Beitrag vom 16.01.2007, 20:14 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

16. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:940f26c8c3]Jeder kehre vor der eigenen Tür, und die Welt ist sauber[/b:940f26c8c3] (Johann Wolfgang von Goethe)

Nicht immer fällt es uns leicht, uns um die eigenen Angelegenheiten zu kümmern und uns nicht in die Belange anderer einzumischen. Wir meinen, wir wären für die Handlungen unserer Mitmenschen verantwortlich. Nicht selten glauben wir, besser zu wissen, was unser Partner, ein Arbeitskollege oder ein Freund tun müsste. Manchmal gehen wir sogar so weit, dem anderen zu sagen, was er tun soll - oder tun es sogar für ihn.

Heute abends wollen wir darüber nachdenken, wie wir uns heute den anderen gegenüber verhalten haben. Haben wir uns neutral verhalten, oder haben wir uns in fremde Angelegenheiten eingemischt oder uns um etwas gekümmert das uns nichts anging? Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir niemandem einen Gefallen erweisen, wenn wir uns in sein Leben einmischen. Im Gegenteil, das lenkt uns nur von unserem eigenen Leben ab. Wenn wir den anderen alles abnehmen, was sie selbst bewältigen sollten, behindern wir sie in ihrer Entwicklung.

Stellen wir uns einmal vor, was geschehen würde, wollten alle in einer Klasse Lehrer sein. Wer würde dann noch Fortschritte machen?

Unser Lehrmeister ist die göttliche Kraft. Auf sie wollen wir bauen, und sie soll uns leiten.

Hilf mir, das ich es lerne, anderen zuzuhören und mich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen

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Beitrag vom 17.01.2007, 08:31 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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[img:9532709cc7]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/zusammenfinden.jpg[/img:9532709cc7]Ja, manchmal erwischt man sich dabei, wie man belehrend Antworten gibt, nach denen man nicht gefragt wurde. Oder meint, jemanden seinen Ansichten einreden zu müssen.
Wo liegt die Grenze zwischen praktizierender Nächstenliebe und Einmischen?
Warum kritisieren wir immer nur die anderen und fangen nicht bei uns selber an?

LG
Daggi

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Beitrag vom 17.01.2007, 17:35 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Hihi      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[quote:c009671535]Warum kritisieren wir immer nur die anderen und fangen nicht bei uns selber an?[/quote:c009671535]
1.weil deutlich einfacher
2.es immer so ist?! Den Span im Auge des anderen sehen, aber den Baumstamm im Eigenen nicht!
[quote:c009671535]Ja, manchmal erwischt man sich dabei,[/quote:c009671535]
Wer ist man? Also [b:c009671535]ich[/b:c009671535] erwische [b:c009671535]mich[/b:c009671535]dabei leider auch noch immer wieder! :wink:
[quote:c009671535][size=18:c009671535][b:c009671535]Wo liegt die Grenze zwischen praktizierender Nächstenliebe und Einmischen? [/b:c009671535][/size:c009671535][/quote:c009671535]
Au ja die würde ich auch gern kennenlernen!!!
LG Markus

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Beitrag vom 17.01.2007, 21:41 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[b:4b9a443e2c]Die Begeisterungsfähigkeit trägt deine Hoffnungen empor zu den Sternen. Sie ist das Funkeln in deinen Augen, die Beschwingtheit deines Ganges, der Druck deiner Hand und der Wille und die Entschlossenheit, deine Wünsche in die tat umzusetzen [/b:4b9a443e2c](Henry Ford)

Das Auto ist eine der zahlreichen Erfindungen, die letztendlich auf der Begeisterungsfähigkeit eines Mannes beruht, der einen Traum verwirklichen wollte. Seiner Durchsetzungskraft verdanken wir eine Erfindung, die uns das Leben erleichtert und uns einander näher bringt.

Ohne Begeisterungsfähigkeit ist kein Fortschritt möglich. Wenn wir uns an Zeiten in unserem Leben erinnern, in denen wir sehr begeisterungsfähig waren, können wir für diese Zeit sicher auch einige Erfolge verbuchen. Vielleicht wurden wir beruflich befördert, haben eine Prämie erhalten oder sonst irgend etwas Besonderes geleistet.

Auch die Begeisterungsfähigkeit für unser Programm bringt Veränderungen mit sich. Bei genauerer Beobachtung werden wir feststellen, dass alle, die das Programm wirklich einhalten, sich zu ihrem Vorteil verändern und mehr Selbstbewusstsein entwickeln. Ihre Begeisterungsfähigkeit ist ansteckend, wenn wir fest daran glauben, dass nichts im Leben unmöglich ist.

Konnte ich mich heute für etwas begeistern? Kenne ich einen Menschen, von dessen Begeisterungsfähigkeit ich mich anstecken lassen möchte?

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Beitrag vom 18.01.2007, 07:47 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Lieber Markus,
nur zu gerne lasse ich mich für und durch Deine täglichen Beiträge begeistern.

Und zu dem "Einmischen" vom Vortag? Nun, lieber bin ich manchmal zu forsch, als dass ich mich auf eine einsame Insel zurückziehe. Wenn es demjenigen nicht passt, dann soll er es sagen. Allerdings versuche ich nie, anderen meine Meinung aufzuzwingen, sondern eher mit Rat und tat bei zu stehen. Durchaus auch unaufgefordert.

Begeisterungsfähig
Daggi

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Beitrag vom 18.01.2007, 23:08 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[b:e901a483e3]Kinder wissen nicht, wie sehr ihre Eltern sie lieben. Und sie werden es erst dann begreifen, wenn diese schon unter der Erde liegen oder sie selbst Kinder haben [/b:e901a483e3](Edmund Vance Cooke)

Viele Erwachsene glauben, sie wären um ihre Kindheit betrogen worden, weil ihre Eltern in mancher Hinsicht versagt hätten und meinen, ihnen ihr Handeln oder Nicht-Handeln niemals verzeihen zu können.

Stellen wir uns aber unser Leben heute einmal vor, ohne die Fähigkeit, anderen zu verzeihen. Wir wären hasserfüllt und verbittert und würden ein Register mit den Namen all jener anlegen, die uns verletzt haben. Doch wir sollten ihre Namen lieber vergessen und
ihnen - wie auch unseren Eltern - verzeihen.

Das Programm lehrt uns, alle Menschen zu lieben, mit denen wir in Kontakt kommen - auch wenn wir sie nicht unbedingt mögen. Es lehrt uns, Nachsicht zu üben. Ebenso müssen wir auch einsehen, dass unsere Eltern uns auf ihre Art lieben und dass sie genau so unvollkommen sind wie wir.

Hilf mir, einzusehen, dass meine Eltern immer nur mein Bestes wollten. Mehr kann man von einem Menschen nicht verlangen

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Beitrag vom 19.01.2007, 09:52 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Guten Morgen nach Lübeck,
lieber Markus,

es ist nur all zu zutreffend, dass wir in jungen Jahren viele Entscheidungen unserer Eltern als Schikane ansehen.
Jetzt, wo man eigene Kinder hat, aber auch schon davor, als man nicht mehr unter einem Dach wohnte, stellte sich langsam heraus, dass viele Diskussionen und Entscheidungen gar nicht so verkehrt waren und dass sich die Eltern sehr wohl etwas dabei gedacht haben, das eine oder andere Verbot auszusprechen.

Eltern sind keine Übermenschen, sondern ganz "normale" Personen, die Fehler machen dürfen.

Ich liebe meine Eltern sehr!

LG
Daggi

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Beitrag vom 20.01.2007, 06:45 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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Sorry FreundeInnen, irgendwas saß gestern auf der Leitung, die mich hier nicht einließ!-Sprich ich kam nicht ins Forum, deshalb jetzt die Nachtgedanken:

[size=18:dac6cd2e0c][b:dac6cd2e0c]Und wenn nicht jetzt, wann dann? [/b:dac6cd2e0c][/size:dac6cd2e0c](Talmud)

Es ist sehr einfach, Dinge aufzuschieben. Manchmal verhalten wir uns wie Scarlet O´Hara in dem Roman "Vom Winde verweht", die stets von einem besseren Leben träumte und sich sagte: "Es gibt immer noch ein Morgen."

Gibt es aber wirklich immer ein Morgen? Wenn wir im Laufe unseres Lebens zu häufig etwas auf morgen verschieben, wird vieles unerledigt und wir selbst werden unvollkommen bleiben.

Wenn aber kein Morgen mehr käme? Wenn uns für all das, was wir vorhaben, noch wenige Stunden blieben? Wir würden uns im Kreise drehen und versuchen, in der kurzen Zeit, die uns noch bliebe, möglichst viel zu erledigen. Da uns heute zeitlich aber keine Grenzen gesetzt sind, glauben wir, noch unendlich viel Zeit vor uns zu haben, und keine Aufgabe und kein Ziel erscheinen uns so wichtig, als dass sie nicht noch hinausgeschoben werden könnten.

Doch wir müssen jetzt handeln und jetzt leben. Solange wir meinen, das Morgen ist uns gewiss, leben wir nur im Hinblick auf dieses Morgen. Und solange wir nicht davon überzeugt sind, dass das Heute das wertvollste Geschenk ist, das wir besitzen, werden wir nie die Gegenwart wirklich leben können.

Wenn wir etwas lernen, erreichen oder an etwas teilhaben wollen, müssen wir mit dem Heute beginnen. Wenn wir jetzt nicht das Beste aus unserem Leben machen, wann wollen wir es dann tun?

Hilf mir, Höhere Macht, dass ich lerne, die Zeit zu nützen. Hilf mir, dass ich die Dinge nicht mehr aufschiebe.

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Beitrag vom 20.01.2007, 21:36 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[b:1b73776f34]Ich bin zu der Einsicht gelangt, dass ich gut daran tat, etwas für andere zu tun, so lange das Handeln im Vordergrund stand...Das Handeln ist wichtiger als das Ergebnis [/b:1b73776f34](Joanna Field)

Wir kennen alle das Sprichwort: "Geben ist seliger denn Nehmen", und trotzdem fällt es uns schwer, zu geben. Das kann ein Geschenk, der persönliche Einsatz - beispielsweise die Betreuung eines Kranken -, ein Botengang, eine Nackenmassage oder eine Einladung an jemanden sein, der sich einsam fühlt.

Oft scheuen wir uns, für andere etwas zu tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Völlig ohne Eigennutz zu handeln, legt unsere Gefühle bloß und zeigt dem anderen, wie viel er uns bedeutet. Doch wenn wir unsere Selbstlosigkeit annehmen können, werden wir reichlich dafür belohnt: Wir wissen dann, dass wir den Mut haben, anderen etwas zu geben, ohne von ihnen etwas dafür zu erwarten. Dieses selbstlose Geben ist nicht nur für uns eine Chance, sondern auch für jene, denen unsere Aufmerksamkeit gilt. Die Gabe zu geben öffnet die Tür zu unserer Seele.

Habe ich mir heute Zeit genommen, jemandem etwas zu geben? Habe ich den Mut, einem Menschen, der mir nahe steht, Gutes zu tun?

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Beitrag vom 20.01.2007, 23:00 --- Nancy : Land Brandenburg --- : 365

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Dein Eintrag vom 18.1. der stimmt mich seeeehr nachdenklich. Denn, ich hab schon jetzt Angst, vor dem, was meine Kinder über mich denken, denken werden. Sicher, es iss keiner fehlerlos. Doch was ist, wenn man immerwieder Fehler macht, sich dabei selbst ertappt und es nicht schafft es zu ändern. Ich ertappe mich jeden Tag und hasse mich dafür, weil ich merke ich schaff es nicht, es zu ändern. Meine Kinder lieben mich, bedingslos, da zeigen sie mir jeden Tag und ich...ich mache Fehler.....

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Beitrag vom 20.01.2007, 23:28 --- cillyiris : Oldenburg --- : 369

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[quote:3d50a6b015="Nancy"]Dein Eintrag vom 18.1. der stimmt mich seeeehr nachdenklich. Denn, ich hab schon jetzt Angst, vor dem, was meine Kinder über mich denken, denken werden. Sicher, es iss keiner fehlerlos. Doch was ist, wenn man immerwieder Fehler macht, sich dabei selbst ertappt und es nicht schafft es zu ändern. Ich ertappe mich jeden Tag und hasse mich dafür, weil ich merke ich schaff es nicht, es zu ändern. Meine Kinder lieben mich, bedingslos, da zeigen sie mir jeden Tag und ich...ich mache Fehler.....[/quote:3d50a6b015]

Nancy, es ist gut, wenn du ab und an Fehler machst. Stell dir nur mal vor, wie schrecklich es für ein Kind sein müsste, absolut perfekte Eltern zu haben! [b:3d50a6b015]SO[/b:3d50a6b015] einem Vorbild könnten sie nie gerecht werden. Du sagst, du merkst, wenn du Fehler machst. Das ist doch klasse, dann kannst du deine Fehler berichtigen :D Außerdem glaube ich, dass du und ich und alle Eltern sich die größte Mühe geben. Und das genügt :) Meine 3 sind erwachsen + im nachhinein scheinen mein Mann und ich eine ganze Menge richtig gemacht zu haben, obwohl wir dieselben Zweifel wie du hatten, als die Kinder klein waren.

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Beitrag vom 21.01.2007, 23:55 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

21. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:48370e02c9][b:48370e02c9]Ich bin größer als das, was mir widerfahren kann. Sorgen, Unglück und Leid bleiben draußen, vor meiner Tür. Ich bin im Haus und habe den Schlüssel[/b:48370e02c9][/size:48370e02c9] (Charles Fletcher Lummis)

Von allen Seiten lauern Gefahren. Da ist die Abhängigkeit von Alkohol und anderen Drogen und auch die Abhängigkeit von Menschen. Da sind unsere Ängste, Liebe zu zeigen, Empfindungen zu haben, zu versagen, allein, verlassen und verstoßen zu sein. Da sind die traurigen Kindheitserinnerungen, unglückliche Beziehungen, eine gescheiterte Ehe oder ein Todesfall. Manchmal ist es die ganze Welt, die ganze Menschheit, die uns zuwider ist, und an manchen Tagen scheint uns alles über den Kopf zu wachsen.

Doch nichts hat unumschränkte Macht über uns, wenn wir fest an uns und an die göttliche Macht glauben. Sie gibt uns Kraft und hilft uns, stark zu bleiben.

Das Unglück lauert uns nicht in der Dunkelheit auf und überfällt uns nicht von einem Augenblick zum anderen. Es gibt weder Menschen, die uns Böses wollen, noch werden uns Fallen gestellt, die unsere Pläne zum Scheitern bringen. Wir sind in Sicherheit, weil wir an die Höhere Macht glauben.

Das einzige, das größer ist als ich, ist die Höhere Macht. Heute abends fühle ich mich sicher und stark, wo immer ich auch bin.

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Beitrag vom 22.01.2007, 23:48 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

22. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:34c8e28304][size=24:34c8e28304]Sei du selbst. Wer kann es besser sein? [/size:34c8e28304][/b:34c8e28304](Frank J. Giblin)

Auf der Titelseite nahezu jeder Zeitschrift ist ein Filmstar oder eine andere bekannte Persönlichkeit abgebildet. Man versucht uns einzureden, wir müssten aussehen wie diese Glamour-Stars, müssten uns kleiden wie sie, das gleiche essen und die gleichen Frisuren tragen. Die Devise lautet: Sei ja nicht du selbst, sei wie der oder die.

Es wird immer jemanden geben, der besser aussieht als wir, der reicher ist, bessere Prüfungsergebnisse erzielt oder kreativer ist. Wenn wir aber ständig anderen nacheifern, sind wir nicht mehr wir selbst. Für den anderen ist es zweifellos schmeichelhaft, wenn wir ihn nachahmen, uns aber hindert es, uns selbst zu verwirklichen.

Wir müssen aufhören, uns fortwährend an anderen zu messen. Wir sollten die guten Seiten an uns schätzen lernen und auch, unsere Fehler anzunehmen. Wir müssen uns so sehen, wie wir wirklich sind. Die Menschheit besteht nicht nur aus Titelseiten-Größen, sondern aus guten und schlechten, glücklichen und unglücklichen, armen und reichen, schönen und hässlichen Menschen - aus Menschen, die einfach das sind, was sie sind.

Ich will beginnen, ich selbst zu sein. Hilf mir, den anderen mein wahres Ich zu zeigen und nicht das Abbild eines anderen Menschen.

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Beitrag vom 22.01.2007, 23:53 --- Steh Vieh : Nähe Kassel --- : 87

Re: 22. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Ich will beginnen, ich selbst zu sein. Hilf mir, den anderen mein wahres Ich zu zeigen und nicht das Abbild eines anderen Menschen.[/quote]

Ach lieber Markus,
wie recht du hast.
Aber das ist gar nicht so einfach.
Wenn man wieder mal ein Tief hat, fällt man doch wieder dahin zurück.

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Beitrag vom 23.01.2007, 00:15 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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Ich habe lernen müssen, dass ich mich verändern muß und nicht die Welt! - Dann habe ich lernen müssen, dass niemand mir versprach, dass es leicht wird und ich habe lernen müssen, herauszufinden wer ich bin! - lach ist mir immer noch nicht überall gelungen! :oops:
Aber ich bin angefangen wie Du jetzt: [quote:4e44941477]Ich will beginnen, ich selbst zu sein. Hilf mir, den anderen mein wahres Ich zu zeigen und nicht das Abbild eines anderen Menschen.[/quote:4e44941477]
Ich wünsche Dir, dass Dir das gelingt und Du Dich für [b:4e44941477]NIEMAND[/b:4e44941477] verbiegen musst!!!
LG Markus

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Beitrag vom 23.01.2007, 09:23 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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[img:ba4e265d60]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Danke/Danke-Engel.gif[/img:ba4e265d60]Danke Markus, Du sprichst vielen aus der Seele, so glaube ich.

Jeder sollte lernen, sich so zu nehmen, wie er ist. Und wenn einem sein Spiegelbild nicht gefällt, dann muss man halt bei sich selber beginnen, Dinge zu verändern.

[color=yellow:ba4e265d60]Mit Deinen Lichtern in der Nacht regst Du beim Lesen zum Reflektieren an und das ist ein erster Schritt.[/color:ba4e265d60]

Meine Oma sagte immer: "Wenn Du Dich selbst nicht leiden kannst, wie sollen es die anderen können?"
-Weise Worte, wie ich finde-

Man kann es nie allen anderen recht machen. Muss man dies überhaupt?
-Nein-
Was hat man davon, wenn man everybodies darling ist, aber den Menschen dahinter nicht erkennt, weil er sich bis zur Unkenntlichkeit verbiegen musste?

Jeder ist so, wie er ist. Mit seinen Stärken, Schwächen, Macken...
Man sollte niemanden zwingen, jemand anderes zu sein.

"Ich bin ich, bleibe es auch und das ist gut so!"
(Guido Westerwelle lässt grüßen, oder?-Egal!-)

LG Daggi

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Beitrag vom 23.01.2007, 11:20 --- cillyiris : Oldenburg --- : 369

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Du hast soooooo recht, Markus. Das mich nicht jeder mögen muss und dass das auch vollkommen in Ordnung ist, daran übe ich täglich *seufz* Aber es gelingt mir immer öfter. :D
Ich liebe die Sinnsprüche von Ulrich Schaffer. Nachfolgenden wollte ich in einem Fastenkurs vortragen. Meine Freundin musste es für mich tun, ich war dazu nicht in der Lage, so hat es mich *umgehaun*

Ziel

Wir sind gleichzeitig unser Ziel und der Weg zu uns selbst. Um mich zu verstehen und die Seiten von mir zu entdecken, muss ich den Weg gehen, den ich selbst darstelle. Ich, mit allen Fehlern und Begabungen, mit meiner Angst und mit meinem Glück, mit meiner Sorge und meiner Sorglosigkeit, bin der Weg, der zu mir führt. Viele suchen den Weg außen, sie suchen nach Weisen und Gurus. Aber jeder Weise wird uns immer wieder zu uns selbst schicken. Dass ich manchmal Angst vor diesem schweren Weg der Selbstverantwortung habe, sagt etwas über mich aus. Dass ich so lebe, wie ich lebe, und nicht anders, dass ich diese Freunde habe und nicht andere, dass ich meine Ziele so fülle, wie ich es tue, das alles verrät, wer ich bin. An all dem kann ich mich ablesen und kann den Weg zu meinem Kern, zu meinem Herzen finden. Durch das Leben selbst lüfte ich das Geheimnis meines Lebens, wenn ich bewusst werden will und mich danach ausstrecke.

Ulrich Schaffer: In der Dichte des Lebens

29. Februar

[quote:3d5aca4c40="Schreibmaus Daggi"]
"Ich bin ich, bleibe es auch und das ist gut so!"
(Guido Westerwelle lässt grüßen, oder?-Egal!-)[/quote:3d5aca4c40]
Das war Herr Wowereit, der Bürgermeister von Berlin :)

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Beitrag vom 23.01.2007, 11:48 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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[quote:dd6701822e="cillyiris"]
Das war Herr Wowereit, der Bürgermeister von Berlin :)[/quote:dd6701822e]

Okay, aber aus der Polit-Ecke.....

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Beitrag vom 24.01.2007, 00:00 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

23. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:b19b25c086]Mit siebzig ist mein Vater genauso, wie er mit fünfunddreißig war – nur noch ausgeprägter. Es ist schreckend, dass mir das gleiche passieren
könnte.[/b:b19b25c086](Jerry Z.)

Ein jedes wird sich selbst immer ähnlicher. Was uns aufgegeben war zu tun, taten wir. Was wir taten, wurden wir. Die, die wir wurden, werden wir weiterhin sein – nur ausgeprägter – mit jedem Tag unseres Lebens.

Wir können uns selbst einen Gefallen tun, indem wir dessen gewahr sind, was wir tun. Haben wir in der Vergangenheit gelernt, uns zurückzuziehen? Dann sollten wir daran denken, wie allein wir in zwanzig Jahren sein werden. Haben wir uns geübt in allgemeinem Misstrauen? Dann sollten wir uns vorstellen, wie tief die Wurzeln der Angst reichen können.

Aber es gibt noch einen anderen Aspekt bei diesen Einsichten. Wenn wir uns heute auf das Finden schöner Dinge konzentrieren, werden wir morgen doppelt so viele zu Gesicht bekommen. Wenn wir heute an uns arbeiten, so dass wir bereit sind, zu verzeihen, sind wir vielleicht morgen ohne Groll. Wenn wir entscheiden, eher mit anderen zu kommunizieren als uns von ihnen zu entfernen, können wir an der Seite von Freunden durch all die Jahre gehen, die vor uns liegen. Was wird uns die Zukunft bringen? Sie bringt uns, was immer wir an Zeit und Kraft für sie eingesetzt haben.

Ich bitte um die Einsicht, dass meine Zukunft zum größten Teil meiner Hände Arbeit und der Beteiligung meines Herzens entstammt. Ich bitte um den Mut, bei der Wahl meines Weges Verantwortung zu übernehmen.

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Beitrag vom 24.01.2007, 09:01 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Dieser Weg - Xavier Naidoo      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Also ging ich diese Straße lang.
Und die Straße führte zu mir.
Das Lied, das du am letzten Abend sangst,
spielte nun in mir.
Noch ein paar Schritte und dann war ich da
mit dem Schlüssel zu dieser Tür.

Dieser Weg wird kein leichter sein.
Dieser Weg wird steinig und schwer.
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein.
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Es war nur ein kleiner Augenblick.
Einen Moment war ich nicht da.
Danach ging ich einen kleinen Schritt.
Und dann wurde es mir klar.

Dieser Weg wird kein leichter sein.
Dieser Weg wird steinig und schwer.
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein.
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Manche treten dich.
Manche lieben dich.
Manche geben sich für dich auf.
Manche segnen dich.
Setz' dein Segel nicht.
wenn der Wind das Meer aufbraust.

Manche treten dich.
Manche lieben dich.
Manche geben sich für dich auf.
Manche segnen dich.
Setz' dein Segel nicht.
wenn der Wind das Meer aufbraust.

Dieser Weg wird kein leichter sein.
Dieser Weg wird steinig und schwer.
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein.
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Dieser Weg wird kein leichter sein.
Dieser Weg wird steinig und schwer.
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein.
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Dieser Weg wird kein leichter sein.
Dieser Weg wird steinig und schwer.
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein.
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Dieser Weg

Dieser Weg ist steinig und schwer.
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein.
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Dieser Weg[img:f5fe010c79]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Landschaften/land00012.gif[/img:f5fe010c79]

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Beitrag vom 24.01.2007, 23:12 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

24. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Danke für den Text: Als ich dieses Lied zum 1. Mal hörte wusste ich das es "mein" Lied ist! (Grins na gut ich teile mit Euch!)
LG Markus

[b:f1c0503150]Licht in der Nacht[/b:f1c0503150]
Ein Buch zur nächtlichen Meditation
Copyright: Hazelden Meditationsbücher. ISBN 3-453-07850-0

[size=24:f1c0503150][b:f1c0503150]Ein Gespräch ist immer gut, du solltest aber auch nur einmal zuhören können [/b:f1c0503150][/size:f1c0503150](Richard Armour)

Hören wir genau zu, wenn jemand mit uns spricht, oder gehören wir zu denen, die die meiste Zeit selbst reden? Sind wir aufmerksame Zuhörer? Oder hören wir nur das, was wir hören wollen und sind mit unseren Gedanken schon ganz woanders?

Eine gute Methode, sich im zuhören zu üben, ist, die Worte des anderen zu wiederholen - genauso wie ein Papagei es tut. Das klingt einfacher, als es in Wirklichkeit ist. Die meisten von uns sind mehr darauf bedacht, ihre Gedanken mitzuteilen, als dem anderen zuzuhören. Wenn wir über die Gespräche dieses Tages nachdenken, werden wir feststellen, dass wir nicht imstande sind, uns an all das zu erinnern, worüber wir mit einem Arbeitskollegen, mit Freunden oder Verwandten gesprochen haben. An unsere eigenen Worte erinnern wir uns aber recht gut. Wissen wir noch, worüber bei dem Meeting gestern abends oder heute Mittag geredet wurde? Wenn wir es vergessen haben, waren wir nicht aufmerksam genug. Wenn wir von nun an täglich das Zuhören üben, werden wir bald angenehme Gesprächspartner sein, die auch zuhören können.

Hilf mir, ein guter Zuhörer zu werden. Ich möchte gerne allen Menschen, mit denen ich zu tun habe, aufmerksam zuhören können, um von ihnen zu lernen.

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Beitrag vom 24.01.2007, 23:25 --- xmas-Dream : Zwischen Abendrot und Morgenrot...Quatsch: Baden-Württemberg Nähe Stuttgart --- : 1197

vom Zuhören und mitreden      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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ich selbst glaub ja von mir, dass ich ein "Reder" bin. Einer der immer irgendwie quasseln muß. Manchmal mehr als anderen lieb ist. Ich bin sehr mitteilungsbedürftig, falle anderen ins Wort, nehme Gedanken auf und führe sie weiter, obwohl mich das gar nichts angeht.
Und was sagen andere über mich?
Ich sei ein guter Zuhörer und es tut gut, dass ich nicht ständig rede, sonder still und schweigend einfach da sein kann.
Das haut mich um.
Vielleicht bin ich ja doch anders, als ich bin.

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Beitrag vom 25.01.2007, 00:03 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Offene PN @ Harald,      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Na dann reihe ich mich mal bei den "Anderen" ein und das obwohl ich Dich noch nicht live kennenlernen durfte:
Ich bin dankbar, dass ich Dich hier etwas näher kennenlernen darf, denn Du kannst zuhören und wenn Du etwas schreibst, so hat es dann auch Hand und Fuß!
ICH danke Dir dafür! ICH brauche "Freunde" (in " " weil ich nicht weiß wie Du Freundschaft definierst und wie Du Online-"freundschaften" siehst!)wie Dich und "ANDERE" hier!
DANKE an dieses Forum - Danke Weihnachtsfamilie!
[img:cc8f7bc498]http://i139.photobucket.com/albums/q305/elektrifix/Animierte%20Gif/Thanks00031.gif[/img:cc8f7bc498]

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Beitrag vom 25.01.2007, 07:53 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Auch ich geniese es      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[img:fa4b13a91b]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Galarie/winterlandschaft2.jpg[/img:fa4b13a91b], den Weg hierher gefunden zu haben.
Diese Online-Bekanntschaften, so würde ich es nennen, sind eine sehr interessante Erfahrung für mich und ich schwatze gerne mit euch.
Erstaunlich, wie viel man im Laufe der Zeit von sich preisgibt.

Mir gehts ähnlich wie Harald, ich rede auch gerne, tausche mich mit anderen aus. Mein Freundin allerdings meint ebenso, dass ich gut zuhören kann...
Ich bemühe mich jedenfalls.
Ich persönlich halte mich manchmal für zu dominant.

Ja, Markus, ich denke, wir haben im richtigen Moment hierher gefunden.

Einen friedlichen guten Morgen wünschend
Daggi
[img:fa4b13a91b]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Buch/lesenderBuch.gif[/img:fa4b13a91b]PS. Bin immer noch ein sehr geneigter Leser der Lichter in der Nacht. Ich danke Dir!

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Beitrag vom 25.01.2007, 22:55 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

25. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:7442fe8748]Viele Menschen betrachten Disziplin als eine Last. Für mich ist sie eine Art Ordnung, die mich frei macht[/b:7442fe8748] (Julie Andrews)

Bei dem Wort Disziplin denken wir unwillkürlich an Tadel und Bestrafung, wie wir sie von Lehrern, Eltern und Chefs her kennen. Disziplin muss aber keineswegs einen negativen Anstrich haben und ist auch nicht unbedingt gleichzusetzen mit Tränen und Tortur. Disziplin kann ganz einfach eine Richtlinie sein, die es uns ermöglicht, unserem Ziel näher zu kommen.

Innerhalb unseres Programms wird ebenfalls Disziplin von uns verlangt, damit wir eine neue Einstellung zum Leben gewinnen. Die Zwölf Schritte erfordern wahrscheinlich die größte Disziplin, denn durch sie gelangen wir zu einer positiven Einstellung zu uns selbst und dem Leben gegenüber. Die Teilnahme an den Meetings verlangt ebenfalls Disziplin. Das Teilen mit anderen, das Lesen guter Bücher, die Anpassungsfähigkeit in der Gruppe sowie das Einhalten unseres Programms sind ohne Disziplin nicht möglich. Doch all diese Formen von Disziplin bringen uns unserem letzten Ziel näher, der Befreiung von alten Ängsten und Zwängen. Die Disziplin, die uns das Programm auferlegt, macht uns letztendlich frei.

Ich will das Programm ganz diszipliniert befolgen, denn ich weiß, wie sehr sich Disziplin lohnt.

[i:7442fe8748]Autsch mein Thema heute! Frage mich immer wieder, warum es mir gelingt in einigen Bereichen diszipliniert zu sein und in anderen, der totale Chaot bin! :?: :?: :?: [/i:7442fe8748]
[img:7442fe8748]http://i139.photobucket.com/albums/q305/elektrifix/Animierte%20Gif/Neugier.gif[/img:7442fe8748]

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Beitrag vom 25.01.2007, 23:27 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Gibt einen weien Spruch.      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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....
[color=yellow:0d1b0831d8]wer Ordnung liebt, ist nur zu faul zum Suchen![/color:0d1b0831d8] *grins*[size=18:0d1b0831d8][/size:0d1b0831d8]

Ich bin ein ziemlicher Ordnungsfanatiker, muss blind greifen können. Die Dinge haben halt an ihrem Platz zu liegen.....
Und Disziplin? Vielleicht in Teilbereichen...
... aber wer kann schon einer Riesen.Alpenmilch-Milka wiederstehen?
Ich leider nicht!

LG Daggi

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Beitrag vom 26.01.2007, 10:19 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Licht im Dunkeln      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Licht im Dunkel

Mir ist kalt in meinem Herzen
Frage mich wo ist die Gerechtigkeit
Meine Seele voller Schmerzen
und vor Sehnsucht ganz laut schreit

Trotz der grellen Wintersonne
Sehe ich nur die Dunkelheit
Kann nicht lachen, sehe keine Wonne
Spüre nur die Einsamkeit

Licht im Dunkel - wo bist Du
Taste vorsichtig mit meinen Händen
Laufe weiter und das immerzu
Frage mich, wo mag das noch enden

Die Anderen, verstehen mich nicht
Sehn die Hoffnung in mir schwinden
Denn sie sehen noch das große Licht
Doch werde ich dies jemals finden?

Frage mich, ist es sinnvoll "GUT" zu sein
Und plötzlich sehe ich ein winziges Licht
Das mir sagt "Heh, Du bist nicht allein!"
"Und verliere bitte die Hoffnung nicht!"

Frage das Licht, dann erklär mir den Sinn
Denn meine Kraft schwindet so langsam dahin
Es meinte "Oh bitte, bitte verzweifle nicht!
Sonst kommt die Welt aus dem Gleichgewicht!"

So sitze ich da und schaue es an
Frage es, ob es bei mir bleiben kann
"Leider nein, doch bald kommt ein größeres Licht!
Und deswegen bitte, verzweifle solange nicht!
Ich muss es allen sagen, die fast ohne Hoffnung sind
Und verschwand sogleich mit dem Wind

So sitze ich da, weiß nicht ob es wirklich passierte
Weiß nur, dass ich beinahe die Hoffnung verliere
Drum sitze ich traurig da ,aber weiß ich muss weitermachen
Und irgendwann kann auch ich hoffentlich lachen

[img:418f923821]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Kalender/Kerzengruppe.jpg[/img:418f923821]

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Beitrag vom 26.01.2007, 17:35 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

26. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Sorry, aber das Licht in der Nacht heute mal etwas früher, weil ich zur Theaterpremiere meiner Nachbarin eingeladen bin!!! Jawohl!!! - Ich mch heut in Kultur - und sogar mit Schips und Kragen! "Schauder":wink:


[b:e8c7f297df]Zuerst muss der Anfang gemacht werden, dann erst kommt die Durchführung [/b:e8c7f297df](Richard L. Evans)

Wie oft haben wir uns schon vorgenommen, unser Leben zu ändern und neue Wege zu beschreiten. Doch wenig später sind wir bereits wieder davon abgekommen. Wir glaubten, auf dem falschen Weg zu sein oder zu wenig Zeit zu haben. Anstatt durchzuhalten, haben wir aufgegeben, sobald die ersten Schwierigkeiten auftauchten.

Wovon träumen wir heute? Möchten wir eine Fremdsprache lernen, die Textverarbeitung am Bildschirm beherrschen, täglich Übungen machen oder häufiger an Meetings teilnehmen? Was hindert uns daran? Jede Aufgabe, die man sich stellt, erfordert Geduld und Ausdauer. Eine Fremdsprache muss man Wort für Wort erlernen, mit der Textverarbeitung muss man sich ebenfalls Schritt für Schritt vertraut machen, auch unsere Übungen müssen wir regelmäßig wiederholen und so oft wie möglich zu einem Meeting gehen.

Wir dürfen eine Sache nicht sofort wieder aufgeben, sobald sie Anforderungen an uns stellt. Wir dürfen nicht nur das Ziel unserer Wünsche vor Augen haben, sondern müssen uns auf jeden Schritt, der uns diesem Ziel näher bringt, konzentrieren. Wenn wir Schritt für Schritt unserem Ziel entgegensehen, sind wir ihm näher, als wenn wir immer nur das Ziel vor Augen sehen.

Ich werde mein Ziel erreichen, wenn ich mir immer wieder sage, dass ich ihm mit jedem Schritt näher komme.

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Beitrag vom 27.01.2007, 09:55 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Wie schön, Markus,ins [img:08a181e3c0]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Forum1/Theater.gif[/img:08a181e3c0].
Ich hoffe, Du hattest einen unvergesslich schönen Abend.
Dafür kann man sich dann auch mal nen bisschen "schnieke" machen, wie der Berliner so sagt, oder?[img:08a181e3c0]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Forum1/schnieke.gif[/img:08a181e3c0]



Dein Licht der Nacht und das Lied "Dieser Weg" passt gut zusammen.
Jedes Ende des Wegs ist der Beginn eines neuen. Und mit Mut, Zuversicht und Vertrauen auf die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten, egal wie steinig er werden könnte....
... ein Versuch ist es alle mal wert.
Irgendwie passt es zur derzeitigen Lage meinerseits. Werde auch die eingetrampelten Pfade verlassen müssen, durchs Gestrüpp auf der Suche nach einem neuen Weg....
Noch nicht ganz leichten Herzens
Daggi

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Beitrag vom 27.01.2007, 21:06 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

@Daggi      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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lach jaja schnieke machen :twisted: : Hat auch Nchteile, die regisseurin persönlich zu kennen! und ansonsten wenig Erfahrung in der Theaterwelt zu haben! 8) : Einige waren leicht "overstyled" lach und ratet wer??? Lach richtig!: Genau die, die von der Regisseurin gebeten wurden zu kommen, damit der Saal nicht zu leer ist! lol
Aber ansonsten war es super Klasse! Und ich stellte mal wieder fest, dass ich mich sehr verändert habe! 1. es war was völlig Neues was unser Theater da ausprobiert hat und 2. es war ne Kurzoper - lach da wäre ich vor noch nicht allzulanger zeit einfach geflüchtet! :oops: :D
Soweit mein Bericht und nun:

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Beitrag vom 27.01.2007, 21:07 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[b:9439a6eaa4]Eisen rostet, wenn es nicht benützt wird. Wasser wird trübe, wenn es steht; und auch unser Geist beginnt zu rosten, wenn er zu lange nicht gebraucht wird [/b:9439a6eaa4](Leonardo da Vinci)

Nach einem hektischen, arbeitsreichen Tag haben wir das Bedürfnis, uns zu entspannen und nichts zu tun. Immer wieder aber kommt es vor, dass unsere Gedanken nicht zur Ruhe kommen, obwohl unser Körper müde ist. Immer wieder drängen sich uns Gedanken auf, die eng mit unseren Gefühlen verbunden sind. Während wir unseren Körper bei einem wohltuenden Bad entspannen, können wir unseren Geist mit einer angenehmen Lektüre erfrischen. Wir können auch ein warmes Fußbad nehmen und dabei Musik hören oder etwas ganz anderes tun, zum Beispiel ein neues Kochrezept ausprobieren.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die geistigen und körperlichen Kräfte wieder zu aktivieren. Anstatt uns vor den Fernsehapparat zu setzen und dabei wertloses Zeug zu knabbern, sollten wir auf jede oberflächliche Ablenkung verzichten und uns lieber geistig betätigen.

Habe ich heute Abend etwas für meinen Geist getan?

LG Markus und allen einen schönen Sonntag!

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Beitrag vom 28.01.2007, 13:53 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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[img:d23a66263d]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Buch/Lesemaus.gif[/img:d23a66263d]Lese. Für mich ist lesen geistige Nahrung und Entspannung in einem.
Das Abtauchen in fremde Welten, das reinschlüpfen in den Protagonisten, das Hintersichlassen seines eigenen Seins für eine kurze Weile...
Wenn ich lese, so bin ich nur noch körperlich anwesend, mein Geist in den Zeilen verschwunden.

Gernleser Daggi

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Beitrag vom 28.01.2007, 21:49 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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Ich hoffe alle sind wieder an Bord und ihr hattet ein schönes Wochenende!?
LG Markus

[b:adf7c27636]Entweder kommst du heute eine Stufe höher, oder du sammelst deine Kräfte, damit du morgen höher steigst[/b:adf7c27636] (Friedrich Nietzsche)

Es heißt, Wahrheit macht frei. Wahrheit bedeutet nicht nur, sich selbst und anderen gegenüber aufrichtig zu sein; unter Wahrheit verstehen wir auch die Ideale, nach denen wir leben möchten. Manche Menschen haben ihr Leben lang die Wahrheit nicht kennen gelernt, andere waren vergeblich auf der Suche nach ihr. Um die Wahrheit zu finden, müssen wir uns ganz allein auf den Weg machen.

Im Fernen Osten glaubt man, die Wahrheit gefunden zu haben, wenn man einen hohen Berg erklommen oder bei einem Guru Rat gefunden hat.

Auch wir müssen einen langen Weg antreten, wollen wir der Höheren Macht näher kommen. Unser Ziel ist es jedoch nicht, eines Tages ganz oben zu stehen, sondern bereits unterwegs zur Wahrheit zu gelangen. Wenn wir uns das vornehmen, wird unser Weg einfacher und weniger beschwerlich sein.

Wie immer auch der heutige Tag verlaufen ist, auf unserer Suche sind wir der Wahrheit auf jeden Fall ein Stück näher gekommen. Und wir haben bereits einige Einsichten in unser Leben gewonnen. Sind wir auf unserem Weg jedoch heute nicht so weit gekommen, wie wir es uns vorgenommen hatten, wird es morgen der Fall sein. Die suche nach der Wahrheit hört nie auf, aber sie wird reichlich belohnt.

Gib mir die Kraft, die Wahrheit zu suchen.

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Beitrag vom 29.01.2007, 08:36 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Wahrheit

= Eine Fackel, aber eine ungeheure; deswegen suchen wir alle nur blinzelnd so daran vorbei zu kommen, in Furcht sogar, uns zu verbrennen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

Was bedeutet Wahrheit für mich?
... Ehrlichkeit zu mir selbst und gegenüber anderen.
..., dass ich morgens in den Spiegel sehen kann und mich über das Spiegelbild freue
..., wenn ich sehe, wie "mein Kleiner" sich in seiner Welt behauptet
...,wenn ich feststelle, dass es mehr "wahre" Menschen gibt, als ich angenommen habe
..., wenn ich meinen Prinzipien treu bleibe, egal wie schwierig es sein möge
..., wenn ich als Mensch der sein darf, der ich bin, ohne mich verbiegen zu müssen
..., wahrhaftig zu sein.

LG Daggi

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Beitrag vom 29.01.2007, 23:29 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

29. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:1e0947a0b8][b:1e0947a0b8]Was immer auch der Mensch tut, er neigt zur Übertreibung[/b:1e0947a0b8][/size:1e0947a0b8] (Bernard Baruch)

Meist fällt es uns schwer, ein harmonisches Leben zu führen, denn wir machen uns gerne mehr zu schaffen, als nötig wäre. Die Haus- und Gartenarbeit nimmt uns mitunter zu sehr in Anspruch, und was immer wir auch tun oder haben möchten, wir geben uns nur selten damit zufrieden.

Jede Tätigkeit erfordert Zeit, Konzentration und Kraft. doch die meisten von uns sind so beschäftigt, dass es ihnen gar nicht mehr auffällt wie angespannt und rastlos sie sind. Die einen jagen ständig dem Geld nach, nehmen noch zusätzliche Arbeit an und sind sich dabei gar nicht bewusst, wie schwierig sie im Umgang mit ihren Mitmenschen geworden sind. Die anderen gehen ganz in ihren Hobbys auf und nehmen ihre Mitmenschen gar nicht mehr richtig zur Kenntnis, geschweige denn, sie nehmen wahr, dass diese ihre Hilfe brauchen.

Heute abends wollen wir über unsere Übertreibungen nachdenken und uns vornehmen, gegen sie anzukämpfen. Das bedeutet, wir werden unsere Aktivitäten zeitlich begrenzen oder auf die eine oder andere ganz verzichten. Noch heute abends wollen wir damit beginnen, unser Leben harmonischer zu gestalten - schrittweise und ganz allmählich.

Ich weiß, ich muss mein Leben harmonischer gestalten. Was kann ich ändern, damit es mir gelingt?

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Beitrag vom 30.01.2007, 09:59 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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[img:a1fe10d080]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Hallo/GM-SchriftMwe.gif[/img:a1fe10d080]
Der Mensch neigt gerne zu Übertreibungen, denke ich.
Man bedenke Das "Anglerlatein", wenn es darum geht, wie groß die Beute war....
Von mal zu mal wird er größer!

Und Harmonie?
Sie kommt von innen. Wer sie hat, strahlt Ruhe aus.

LG Daggi

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Beitrag vom 30.01.2007, 21:13 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

30. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:98ea7bca2c][b:98ea7bca2c]So lange wir uns für arme Sterbliche halten, werden wir nur Leid, Schmerz, Krankheit und Tod erfahren [/b:98ea7bca2c][/size:98ea7bca2c](Donald Curtis)

Stellen wir uns einmal ein Leben vor, das frei von Ängsten, Kummer und Sorgen ist, ein Leben ohne Neid, Hass und Traurigkeit. Das mag uns zunächst sehr verlockend erscheinen, doch dann müssen wir uns die Frage stellen: wodurch sollen diese Gefühle ersetzt werden? Was werden wir statt dessen empfinden? Ist es überhaupt möglich, nur glücklich und sorgenfrei zu sein?

Man behauptet immer, wir erleben das, woran wir glauben. Können wir glauben, in einer Welt, in der wir leiden, auch erfolgreich zu sein? Wir können uns sogar einreden, dass Leid etwas Positives ist. "Wenn ich nicht so sehr gelitten hätte, hätte ich mich nie so stark verändert."

Wir dürfen uns von den Schwierigkeiten des Lebens nicht erdrücken lassen und müssen ihnen mit positiven Gedanken, dem Glauben an das Gute und einer optimistischen Lebenseinstellung entgegentreten. Das Leben muss kein Kampf sein, wir müssen nicht leiden, um glücklich zu werden.

[size=18:98ea7bca2c]Ich kann gegen Sorgen, Eifersucht, Angst und Unzufriedenheit ankämpfen und das Leben von der positiven Seite her betrachten. Es ist voller Freuden, Hoffnung und Glück.[/size:98ea7bca2c]

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Beitrag vom 31.01.2007, 07:50 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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[img:2e029d40b7]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/zusammenfinden.jpg[/img:2e029d40b7]Guten Morgen Markus,

Was wäre das Leben ohne alle Emotionen ?
Einsam, öde, leer.....

Apropos leer: Wo sind sie alle?

Hannover grüßt Lübeck

Daggi

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Beitrag vom 31.01.2007, 19:50 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

31. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:789d2eebee][b:789d2eebee]Binde die Deichsel deines Wagens an einem Stern fest [/b:789d2eebee][/size:789d2eebee](Ralph Waldo Emerson)

Wie oft haben wir uns mit einer Sache allein abgeplagt und Hilfe von anderer Seite zurückgewiesen? Vielleicht haben wir allein ein großes Essen für ein Familienfest zubereitet, Möbelstücke in der Wohnung hin- und her geschoben oder eine andere schwierige
Arbeit verrichtet. Statt jemanden zu bitten, uns zu helfen, erledigen wir lieber alles allein. Hat uns das aber in irgendeiner Weise weiter gebracht?

Unsere Vorfahren haben dieses Land urbar gemacht, indem sie sich gegenseitig unterstützten. Gemeinsam haben sie die Felder bebaut und ihre Siedlungen errichtet. Auf demselben "Pioniergeist" beruht auch unser Programm, bei dem jedes Mitglied in guten und schlechten Zeiten für den anderen da ist.

Allein erfolgreich zu sein heißt, imstande zu sein, zu überleben. Mit anderen erfolgreich zu sein bedeutet, wirklich zu leben. Der Sinn unseres Daseins besteht aber nicht darin, allein zu überleben, sondern mit anderen zu leben. Indem wir uns in die Gemeinschaft
eingliedern, denken und fühlen wir solidarisch.

Auch ich will mit den anderen gemeinsame Sache machen. Wie geht es heute abends wohl meinen Brüdern und Schwestern?

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Beitrag vom 01.02.2007, 07:04 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Der Mensch ist nicht zum allein sein geschaffen, hat einmal ein kluger Mann gesagt.

Aber es ist nicht immer ganz einfach, auf Personen zu zugehen, um Hilfe zu bitten, oder fremde Menschen anzusprechen. Es liegt in jedem Selbst, ob er den Mut hat, sich der Umwelt zu öffnen. Viele haben Angst davor. Vielleicht, weil sie schon ein oder mehrmals schlechte Erfahrungen gemacht haben oder weil es nicht ihrem Naturell entspricht.
Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch, und doch ziehe ich mich manchmal in ein Schneckenhaus zurück, bin Einzelkämpfer. Dann wieder begeistert mich eine Sache und ich bin voller Elan.
Und doch ist es mir nie egal, wie es anderen geht.

Vielleicht macht es die gesunde Mischung aus.

LG Daggi

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Beitrag vom 01.02.2007, 22:23 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

1. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:0366a8b148][b:0366a8b148]Da stehen tausend Bücher in einem Laden,
in allen Größen und Farben.
Sie öffnen sich wie Türen,
die uns in eine andre Welt entführen[/b:0366a8b148][/size:0366a8b148]
(Nancy Byrd Turner)

Jeden Tag können wir uns in eine der zahlreichen Meditationslektüren vertiefen, die uns zur Verfügung stehen und uns in unserem Glauben, Denken und Hoffen bestärken. Zeitschriften und Bücher erweitern unseren geistigen Horizont und helfen uns, das Leben besser zu meistern, Durch sie wird uns bewusst, dass wir nicht alleine sind mit unseren Schwierigkeiten und deren Bewältigung.

Die Fragen, die wir uns stellen, haben sich schon viele vor uns gestellt, und werden sich noch viele nach uns stellen, weil alle die gleichen Schwierigkeiten und Hoffnungen haben.

Unsere Bücher werden von Leuten geschrieben, die ihre Gedanken und Gefühle mit Hilfe ihrer geistigen Kraft zu Papier bringen. Aber auch wir können in einem Tagebuch unsere Gedanken, Empfindungen und Wünsche festhalten, um uns auf diese Weise besser kennen zu lernen. Diese persönlichen Aufzeichnungen sowie die Bücher, die uns das Programm empfiehlt, werden unser Leben in jeder Hinsicht bereichern.

Ich nehme mir vor, meine Ziele, Pläne, Fortschritte, Wünsche, Träume und Gefühle niederzuschreiben. Ich will Autor meiner eigenen Lebensgeschichte sein.

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Beitrag vom 02.02.2007, 23:20 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

2.Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:532fc21b8b][b:532fc21b8b]Wir sollten aus jeder Erfahrung lernen. Genau wie eine Katze, die sich auf die heiße Herdplatte setzt. Sie wird sich nie wieder auf eine heiße Herdplatte setzen…sie wird sich aber auch nicht auf eine kalte setzen.[/b:532fc21b8b][/size:532fc21b8b] (Mark Twain)

„Gestern Abend bat ich jemanden um Hilfe, jedoch vergeblich. Heute Abend werde ich niemanden mehr darum bitten, denn vielleicht werde ich wieder abgewiesen“. Wie rasch verlieren wir doch den Mut! Jemand hat uns seine Hilfe verweigert, und schon meinen wir, die ganze Menschheit sei gegen uns. Wir glauben, wenn ein Mensch uns im Stich lässt, tun es alle anderen auch.

Eine derartige Denkweise kann uns, so pessimistisch sie auch ist, Sicherheit geben. Wenn wir meinen, wir können uns auf niemanden verlassen, dann wird es auch so sein. Eine solche Sicherheit ist aber nur hinderlich. Wenn wir von vornherein jeden verurteilen, werden wir auch diejenigen nicht mehr erkennen, die bereit sind, uns zu helfen.

Um Hilfe zu bekommen, müssen wir uns an mehrere Menschen wenden. Selbst, wenn wir von einigen abgewiesen werden, ist das noch lange kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Am Rande unseres Weges wachsen viele Blumen. Um aber die schönste zu pflücken, müssen wir uns alle ansehen.

Wenn ich auf Ablehnung stoße, bedeutet das keineswegs, dass ich minderwertig oder nicht vertrauenswürdig bin. In einem solchen Fall muss ich einen zweiten oder dritten Versuch wagen.

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Beitrag vom 04.02.2007, 01:10 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

3. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:3bcde6d36f][b:3bcde6d36f]Habe ich dir doch selbst geboten: Sei mutig und stark! Habe keine Furcht und keine Angst! Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst![/b:3bcde6d36f][/size:3bcde6d36f] (Josua 1,9)

Ist das Ende unseres Seiles erreicht, haben wir drei Möglichkeiten: Entweder loszulassen oder einen Knoten zu machen und uns daran festzuhalten oder das Seil zu splissen und zu verlängern und von neuem zu beginnen. Wann immer wir das Gefühl haben, dass wir am Ende sind und uns niemand hilfreich zur Seite steht, gibt es immer einen neuen Anfang. Wenn wir imstande sind, über das Ende einer Sache hinauszusehen, werden wir auch immer einen neuen Anfang entdecken.

Auf jeden Sturm folgt Stille. Nach jedem Streit tritt Schweigen ein. Ist eine Beziehung zu Ende, beginnt eine neue. „Das Leben geht weiter.“ Das ist allein schon durch die Zeit bedingt, denn nach Ablauf jeder Minute fängt die nächste an.

Jede Nacht ist ein Ende und ein Anfang. Wenn die Sonne untergeht, geht der Mond auf, und die Sterne erscheinen am Himmel. Haben wir die Aktivitäten des Tages beendet, setzen die des Abends ein. Und sind auch diese zu Ende, bringt der neue Tag neue Aufgaben.

Ich muss keinem Ende mit Bangen entgegen sehen, denn jedes Ende birgt einen neuen Anfang.

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Beitrag vom 04.02.2007, 01:27 --- Wilhelm : Märchenland --- : 471

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Das weiß man nicht, vieleicht schläft er auch!
Gute Nacht
Friedrich [color=orange:33f63fab16]Wilhelm[/color:33f63fab16]

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Beitrag vom 04.02.2007, 13:39 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Mir hat ein weiser Mensch mal gesagt:
"Jedes Ende ist der Beginn etwas Neuem"

Da ist was dran![img:3724404f85]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Kalender/glitzer-Schleife.gif[/img:3724404f85]

LG Daggi

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Beitrag vom 04.02.2007, 23:42 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

4. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:5d5268753f][b:5d5268753f]„Ach was“, sagte Fritz, mein ältester Sohn, ärgerlich. „Weißt du nicht, dass wir Gott nicht vorschreiben können, was er für uns zu tun hat? Wir müssen uns gedulden und warten, bis er sich für uns Zeit nimmt.“ [/b:5d5268753f][/size:5d5268753f](Johann R. Wyss)

Die Geschichte der schiffbrüchigen Familie Robinson ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Geduld zu haben. Es dauerte Jahre, bis sie gerettet wurde. Ihr Schicksal auf dieser einsamen Insel war völlig ungewiss. Doch sie überlebten Tag um Tag, weil sie zusammenhielten und auf eine höhere Macht vertrauten.

Zweifelsohne lassen sich unsere Probleme nicht mit denen dieser Familie vergleichen. Und dennoch meinen wir, es ginge uns viel besser, wenn Gott uns öfter erhören würde. Wie oft haben wir ihn vergeblich um etwas gebeten! Vielleicht hat er auch heute unsere Bitte nicht erhört, wenngleich wir sicher sein können, dass er sie gehört hat. Wir müssen aber schon Gott die Entscheidung überlassen, ob er unsere Bitten erhören will.

Habe ich mich heute mit einer Bitte an Gott gewandt? Heute Abend werde ich ihn nicht bedrängen.

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Beitrag vom 05.02.2007, 08:28 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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Wer bitten möchte, der sollte lernen , Danke zu sagen.

Querverweis zum heutigen Kalenderspruch.

Liebe Grüße nach Lübeck

Daggi

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Beitrag vom 06.02.2007, 00:01 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

5. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:580798a918][b:580798a918]Täglich stehen uns vierundzwanzig Stunden zur Verfügung, in denen wir uns um so vieles kümmern müssen: um unsere Gesundheit, unsere Freunde, um Geldangelegenheiten, Zufriedenheit und um unsere geistig-seelische Entwicklung. Die Zeit gut zu nützen und das Beste daraus zu machen, ist unser erstes Gebot.[/b:580798a918][/size:580798a918] (Arnold Bennet)

Innerhalb von vierundzwanzig Stunden gilt es, unsere geistigen, körperlichen und seelischen Bedürfnisse zufrieden zu stellen, damit wir weiterhin wachsen. Doch mit der morgendlichen Meditationslektüre und der Verrichtung unserer Arbeiten ist es nicht getan.

Die ersten zwölf Stunden des Tages verbringen wir meist mit Hausarbeit, der Betreuung der Kinder, mit unserer beruflichen Tätigkeit und allen möglichen Besorgungen.

Haben wir das alles hinter uns gebracht, müssen wir uns auf die nächsten zwölf Stunden einstellen. Sie dienen zur Entspannung, zum Nachdenken, für Gespräche mit der Familie oder mit Freunden, für Einladungen oder Meetings.

Wir nützen jeden Tag am besten, wenn wir davon überzeugt sind, etwas geleistet zu haben. Jeden Tag sollten wir dankbar sein für die Erfahrungen, die wir gemacht haben. Wir können uns und anderen näher kommen. Jeder Tag ist eine Chance zu wachsen.

Wie kann ich das Beste aus dem morgigen Tag machen?

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Beitrag vom 06.02.2007, 09:17 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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[img:ed730f2b23]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Natur/Blume00165.gif[/img:ed730f2b23]wie man das Beste aus jedem Tag macht?

Positive Einstellung zu sich, seinen Lieben, seiner Umgebung. Mit einem Lächeln aufstehen, den Tag fröhlich beginnen, sich den Aufgaben des Tages stellen, immer davon ausgehend, sie zu meistern. Nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen....

Es gibt jeden Tag die Möglichkeit uns auf den Tag zu freuen, doch....
.... man verlernt zu schnell zu sehen, wie schön ein Tag sein kann.

Dem heutigen Tag strahlend entgegenblickend
Daggi

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Beitrag vom 07.02.2007, 00:44 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

6. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:1536669cbf][b:1536669cbf]Gott gab uns den Verstand, damit wir glauben können oder auch nicht. Aber selbst Gott kann uns nicht gläubig machen. Erst wenn wir glauben können, können wir auch beten.[/b:1536669cbf][/size:1536669cbf] (Harriet Arnow)

Nach einem anstrengenden Tag, einem Streit mit einem Menschen, den man gerne hat, nach einer ärgerlichen Reifenpanne, nach langem Warten am Bankschalter oder irgendeiner anderen Unannehmlichkeit fällt es uns nicht immer leicht, an eine höhere Macht zu glauben. „Warum passiert das ausgerechnet mir?“ fragen wir uns. Vielleicht fällt es uns an einem Tag wie heute leichter, an
eine höhere Macht zu glauben.

Aber Gott sucht sich nicht die Menschen aus, die er „bestraft“. Er hat auch nicht ausgerechnet uns ausgewählt. Gott ist immer an unserer Seite, wir müssen nur aufgeschlossen für ihn sein und an ihn glauben.

Wenn wir über die Ereignisse des Tages nachdenken, müssen wir uns fragen, wie oft wir Gott um Hilfe gebeten haben und wie oft nicht. Und wir müssen, bevor wir heute Abend zu ihm beten, fest daran glauben, dass Gott in jeder Minute des Tages gegenwärtig ist, um uns zu helfen.

Habe ich heute Gott um Hilfe gebeten oder habe ich es unterlassen? Wofür werde ich mich heute Abend entscheiden?

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Beitrag vom 07.02.2007, 22:52 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

7. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:76c21f8f74][b:76c21f8f74]Lass ab von all dem, was dich wortbrüchig und hoffärtig macht, was dich zu unlauterem Handeln verführt, und du der Welt nicht mehr ins Antlitz blicken kannst.[/b:76c21f8f74][/size:76c21f8f74] (Marcus Antonius)

Es ist nicht leicht, sich selbst und anderen gegenüber ehrlich zu sein. Ehrlichkeit bedeutet nicht immer, die Wahrheit zu sagen. Ehrlichkeit kann auch bedeuten, dass wir unsere Grenzen erkennen und somit keine leeren Versprechungen machen. Ehrlichkeit bedeutet auch, auf Worte Tagen folgen zu lassen oder den Augenblick zu leben und nicht immer auf das Morgen zu hoffen.

Was empfinden wir, wenn wir einem unehrlichen Menschen begegnen? Wer immer es auch ist, wir werden ihm nicht unser Vertrauen schenken. Wir zweifeln an seinen Worten und verlassen uns nicht auf seine Hilfe. Wenn wir selbst anderen gegenüber nicht ehrlich sind, müssen wir damit rechnen, dass auch sie uns misstrauisch gegenübertreten.

Unaufrichtigkeit kann im Augenblick von Nutzen sein, wird aber, auf längere Sicht gesehen, keine Basis für die Zukunft sein. Wir sollten versuchen, unsere Fähigkeiten und Grenzen richtig einzuschätzen. Ehrliche Menschen werden auch ehrliche Menschen kennen lernen.

Ich will mir und den anderen nichts vormachen über das, was und wie ich es erlebe.

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Beitrag vom 08.02.2007, 12:48 --- cillyiris : Oldenburg --- : 369

zum 6. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Moin Markus, Deine *Lichter in der Nacht* sind morgens fast das 1., was ich in unserem Forum lese. Danke, dass du dir da soviele Gedanken zu machst.:D
ZU: Gott gab uns den Verstand, damit wir glauben können....
fiel mir spontan das Gedicht von Margret Fishback-Powers ein

[b:303e3333a9]Spuren im Sand[/b:303e3333a9]

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

[color=black:303e3333a9]Originalfassung des Gedichts Footprints (c) 1964 Margaret Fishback Powers;
deutsche Fassung des Gedichts Spuren im Sand (c) 1996 Brunnen Verlag, Gießen.[/color:303e3333a9]

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Beitrag vom 08.02.2007, 23:18 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

8. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:9b435bf54e][b:9b435bf54e]Alles Übel rührt daher, dass wir unfähig sind, allein in einem stillen Raum zu sitzen.[/b:9b435bf54e][/size:9b435bf54e] (Blaise Pascal)

Was tun wir als ersten, wenn wir allein sind? Schalten wir das Radio oder das Fernsehen ein? Legen wir eine Schallplatte auf, rufen wir Freunde an, laden wir jemanden zu uns ein oder gehen wir aus? Wie leicht fällt es uns, Einsamkeit und Stille zu ertragen?

Vielleicht sind wir in einer turbulenten Familie groß geworden, wo immer alle gleichzeitig redeten und weshalb wir uns heute die Stille um uns herum so unerträglich scheint. Vielleicht brauchen wir aber auch deshalb ständig einen bestimmten Geräuschpegel, damit uns die Einsamkeit weniger bewusst ist? Was immer wir auch tun, um gegen die Stille anzugehen: Wir übertönen dabei auch unsere innere Stimme.

Wie können wir denken, lesen, meditieren oder Notizen in unser Tagebuch machen, wenn ständig Geräusche auf uns einwirken? Die Stille als wohltuend zu empfinden, muss man allmählich, Schritt für Schritt, lernen. Wir beginnen deshalb mit fünf Minuten, gehen weiter auf zehn, dann auf fünfzehn Minuten und schließlich auf eine halbe Stunde. Wenn wir uns eines Tages in der Stille wohl fühlen,
können wir unsere innere Stimme hören und werden innerlich wachsen.

Ich kann bereits für kurze Zeit stille um mich herum ertragen und höre auf meine innere Stimme.

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Beitrag vom 08.02.2007, 23:50 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Spuren im Sand      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Danke (((((Iris))))),
für die Rückmeldung und für die Suren im Sand, die ich sehr liebe!!!
Lach und soooo viele Gedanken mach ich mir gar nicht! :oops: Nur manchmal schreib ich nicht gerade das was an dem jeweiligen Tag anliegt aus dem selben Buch! (Passt halt nicht immer)
Für Fans der "Spuren" mal ein wie ich finde netter Link: [url]http://cxflyer.com/ecards/images/index.php?f=sand[/url]

LG Markus

[img:2e864a3944]http://i139.photobucket.com/albums/q305/elektrifix/Grafiken/spuren_im_sand.jpg[/img:2e864a3944]

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Beitrag vom 09.02.2007, 21:28 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:0df7dd1f2a][b:0df7dd1f2a]Das Leben lässt sich vergleichen mit der Bibliothek eines Schriftstellers. Einige Bücher hat er selbst verfasst, die meisten aber wurden für ihn geschrieben.[/b:0df7dd1f2a][/size:0df7dd1f2a] (Harry Emerson Fosdick)

In unserem Gedächtnis sind Erinnerungen, Wissen und Fertigkeiten gespeichert. Einen Teil davon haben wir durch Erfahrungen und Lernen erworben, das meiste aber wurde uns über andere Menschen vermittelt. Unsere Familie, der Freundeskreis, Arbeitskollegen, Lehrer und unsere Kinder liefern uns den größten Teil aller Informationen.

Unser Wissen haben wir hauptsächlich von anderen erworben. Lehrer vermittelten uns das theoretische Wissen, unsere Familie bildete uns in moralischer Hinsicht. Unsere Freunde geben uns ein Beispiel für verschiedene Persönlichkeiten und Anschauungen. Unsere Kinder lernen von uns und vermitteln uns wiederum ihre Lebenseindrücke.

All das Wissen, das wir in uns gespeichert haben, ist wichtig für unsere Entwicklung und unsere Reife. Jeder Mensch, dem wir begegnen, jeder Ort, den wir aufsuchen, und alles, was wir unternehmen, trägt zur Bibliothek unseres Wissens und unserer Erfahrung bei. Gelegentlich greifen wir auf alte Bücher in den Regalen zurück, viel wichtiger aber ist, dass immer neue Bücher hinzukommen. Jeden Abend können wir einen neuen Band hinzufügen, geschrieben aus der Erfahrung, die wir tagsüber
gemacht haben.

Ich kann meine Bibliothek noch mit vielen wertvollen Beiträgen erweitern.

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Beitrag vom 10.02.2007, 10:07 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

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[img:10ee4461a2]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Kalender/Buchlinie.gif[/img:10ee4461a2]täglich ihre Bibliothek erweiternd...

Danke Markus für das morgendliche Lesevergnügen.

.....Daggi

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Beitrag vom 10.02.2007, 22:54 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

10. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:2f3b7d940a][b:2f3b7d940a]Gott kennt keinen Abstand.[/b:2f3b7d940a][/size:2f3b7d940a]
Charleszetta Waddles

Die Stärke, die wir brauchen, um schwierige Zeiten zu meistern, ist so nah wie unser Atem. Aber oft vergessen wir das und versuchen, unsere Probleme allein zu lösen und allein den richtigen Weg zu finden. Und dann geraten wir ins Wanken. Zur rechten Zeit werden wir uns aber ganz automatisch der Kraft zuwenden, die in uns ist. Was auch immer unser Bedürfnis ist, es wird befriedigt werden. Sich auf Gott zu verlassen, wie auch immer wir das Vorhandensein eines Gottes verstehen, ist vielen von uns fremd.

Seit unserer frühesten Kindheit ist uns eingeimpft worden, uns auf uns selbst zu verlassen. Sogar wenn wir dringend Hilfe von außen brauchten, haben wir uns gescheut, darum zu bitten. Wenn unser Vertrauen ins Wanken geriet, wie das so oft der Fall war, haben wir unsere Angst verheimlicht, in Alkohol oder Medikamenten ertränkt oder uns ganz einfach zu Hause vergraben. Aber unsere Angst ist niemals ganz verschwunden.

Herauszufinden, dass wir niemals wirklich Angst zu haben brauchten - was wir inzwischen wissen -, dass Gott uns nie verlassen hat, diese Erkenntnis braucht Zeit, um zu einer inneren Wahrheit zu werden. Ganz allmählich und mit beständiger Übung wird es selbstverständlich werden, sich nach innen zu wenden und auf Gott zu bauen, statt auf uns selbst. Welche Bedürfnisse wir heute auch haben, die Antwort heißt: Gott.

Ich brauche nichts zu fürchten. Schließlich habe ich Gott erkannt. Alle Wege werden mir geebnet werden.

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Beitrag vom 11.02.2007, 20:10 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:bd8fa36423][b:bd8fa36423]Wenn es mir gelingt, einem Menschen wieder Mut zu machen, habe ich nicht umsonst gelebt. [/b:bd8fa36423][/size:bd8fa36423](Emily Dickinson)

Wir werden uns noch oft sagen: „Jetzt bräuchte ich ein Meeting“ oder „Ich muss jetzt jemanden anrufen.“ Aber auch andere werden das sagen, denn auch sie brauchen Hilfe.

Mit dem Programm sind wir in der Lage, uns selbst zu helfen. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass es andere gibt, die nicht allein zurechtkommen und auf fremde Hilfe angewiesen sind. Kennen wir jemanden, der Hilfe braucht? Die Hilfe, die man einem Menschen zukommen lässt, wird immer belohnt. Die schönste Belohnung ist die, dass wir unseren Egoismus überwunden haben. Wenn wir einem verzweifelten Menschen helfen können, sind wir auch imstande, uns selbst zu helfen, wenn wir in einer verzweifelten Lage sind. Die Worte, mit denen wir dem anderen Mut zusprechen, machen auch uns Mut.

Eine weitere Belohnung ist, dass man erkennt: auch andere sind schwach. Wenn wir jemandem helfen, werden wir selbst mutiger und haben weniger Scheu davor, den anderen unsere eigenen Schwächen einzugestehen. Jemandem zu helfen ist letzten Endes auch ein Ausdruck von Liebe, die jedoch nicht mit der körperlichen Liebe verwechselt werden darf. Viele von uns glauben nämlich noch immer, dass Liebe und Sexualität nicht voneinander zu trennen sind. Liebe ist Anteilnahme und Hingabe, ohne Erwartung von Gegenliebe.

Ich bin fähig, einem anderen zu helfen und werde reichlich dafür belohnt.

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Beitrag vom 12.02.2007, 22:01 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:f60f163c2c][b:f60f163c2c]Erkenne dich selbst und lerne aus deinen Erfahrungen. Achte auf die Wahl deiner Worte und auf das, was um dich herum geschieht. Spüre deine Stärke und versuche, sie richtig einzusetzen.[/b:f60f163c2c][/size:f60f163c2c] (Alexandra G. Kaplan)

Um das Hier und Heute bewusst zu erleben, müssen wir in der Gegenwart leben, ohne den Ballast der Vergangenheit und ohne Erwartungen für die Zukunft.

Was fühlen und denken wir heute? Wenn wir weder an gestern noch an morgen denken, werden wir uns ziemlich verloren vorkommen. Man muss lernen, die Gegenwart bewusst zu leben und Vertrauen in sie zu haben. Wir sind dazu bereit, denn solange wir die Gegenwart nicht bewusst erleben, leben wir nicht, wir existieren nur.

Stellen wir uns den Augenblick als ein nagelneues Auto vor. Wir brauchen nur die Tür zu öffnen, uns hineinzusetzen und loszufahren. In diesem Augenblick sind unsere Gedanken nicht bei den Autos, die wir einmal gehabt haben und auch nicht bei jenen, die wir noch haben werden. Unsere Gedanken konzentrieren sich jetzt nur auf die gegenwärtige Situation. So könnte jeder Augenblick unseres Lebens sein: neu, frisch und aufregend.

Ich lenke meinen Wagen und genieße jeden Augenblick. Darin beruht meine Stärke.

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Beitrag vom 13.02.2007, 22:33 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:ca23bd0dc9][b:ca23bd0dc9]Hast du wirklich nur durch jene dazugelernt, die dich bewunderten, nachsichtig mit dir waren und zu dir hielten? Oder hast du nicht vielmehr durch jene gelernt, die dich herausforderten und gegen dich antraten? [/b:ca23bd0dc9][/size:ca23bd0dc9](Walt Whitman)

Wie schön wäre es doch, wenn alles nach unseren Vorstellungen verliefe! Wir bräuchten den anderen nur zu winken oder sie zu rufen, und schon wären sie zur Stelle. Wir wären nie für uns selbst verantwortlich, müssten nichts erkämpfen, und kein Wunsch bliebe unerfüllt.

Doch wie sollten wir dabei reifer werden? Lernen ist nur durch Erfolge möglich, die unter Anstrengung erzielt wurden. Bereits als Kinder haben wir die Erfahrung gemacht, dass wir der Spieluhr nur dann Töne entlocken können, wenn wir sie vorher aufziehen. In der Schule wurde uns klar, dass wir nur durch fleißiges Lernen gute Noten erzielen konnten. Und heute wissen wir, dass wir uns nur dann ändern können, wenn wir das Programm befolgen.

Nur wenn sich unsere Anstrengungen lohnen, werden wir motiviert und können ein größeres Selbstbewusstsein entwickeln. Manche Dinge erlernen wir sehr rasch, andere wiederum fallen uns schwerer. Und die Dinge, an denen wir derzeit arbeiten, erfordern Ausdauer und Geduld.

Ich scheu nicht davor zurück, Kraft und Energie in etwas zu investieren, das ich erreichen will. Das bin ich schon meiner Selbstachtung schuldig.

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Beitrag vom 14.02.2007, 21:05 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:e2d5419fb3][b:e2d5419fb3]Ich werde dich immer lieben, was auch geschieht. Ich werde dich lieben, wenn du eine Dummheit begehst, wenn du strauchelst und fällst, wenn du dich irrst und Fehler machst. Ich werde dich lieben, weil das alles ganz menschlich ist.[/b:e2d5419fb3][/size:e2d5419fb3] (Leo Buscaglia)

Wäre es nicht herrlich, wenn es einen Menschen in unserem Leben gäbe, der uns bedingungslos lieben würde? Aber wäre es nicht genauso schön, wenn auch wir einen Menschen auf dieselbe Weise lieben könnten?

Es fällt uns nicht immer leicht, Liebe zu empfinden. Wir kennen sie meist nur in Verbindung mit negativen Gefühlen, wie Schmerz, Abweisung und Enttäuschung. Doch wir können lernen, uns von den negativen Gefühlen zu befreien und Liebe als einen positiven Gefühlszustand zu empfinden.

Liebe muss nicht unbedingt mit körperlicher Anziehung verbunden sein, Liebe ist auch, den anderen, sei es den Freund, einen Arbeitskollegen, den Chef oder ein Familienmitglied, so zu akzeptieren, wie er ist. Um Liebe zu zeigen, bedarf es keiner großen Gesten. Schon ein Anruf, ein Brief oder eine Umarmung können dem anderen zeigen, dass man ihn gerne hat.

Mit welchen kleinen Aufmerksamkeiten kann ich jemandem zeigen, dass ich ihn mag?

In diesem Sinne hoffe ich, dass alle einen schönen Valentinstag hatten.
LG Markus

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Beitrag vom 15.02.2007, 22:47 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=24:51f80e5af4][b:51f80e5af4]Die Menschen sind einsam, weil sie Mauern errichten, statt Brücken zu bauen.[/b:51f80e5af4][/size:51f80e5af4] (Joseph Fort Newton)

Erinnern wir uns an die Mauern aus Schnee, die wir als Kinder gebaut haben? Anschließend wurden die Schneebälle für die Schneeballschlacht vorbereitet. Die Mannschaft, die die stärkere Mauer gebaut hatte, siegte auch gewöhnlich, denn ihre Mauer bot den besseren Schutz.

Spielen wir heute noch immer dieses Spiel, wenn wir Menschen begegnen oder mit der Familie zusammentreffen? Jeder von uns hat schon in seiner Kindheit begonnen, eine Mauer um sich herum zu errichten. Jedes Mal, wenn uns jemand verletzt, verstärken wir sie, damit sie uns noch größeren Schutz bietet. Vielleicht ist es uns noch gar nicht bewusst geworden, wie mächtig diese Mauer um uns bereits ist? Vielleicht hält sie bereits unsere besten Freunde von uns fern?

Hinter dieser Mauer jedoch fühlen wir uns sicher. Aber der Preis für diese Sicherheit ist Einsamkeit. Mauern werden errichtet, um Menschen fernzuhalten. Um weniger einsam zu sein, müssen wir nur die anderen an uns heranlassen. Dazu müssen wir die Mauer nicht von einem Tag auf den anderen abtragen; es genügt schon, wenn wir eine Öffnung einbauen und zunächst einmal einen Menschen hereinlassen. Mit der Zeit werden es immer mehr werden. Dann werden wir uns zwar weniger sicher, dafür aber auch nicht mehr so einsam fühlen.

Ich werde die Mauer um mich herum öffnen und mich den anderen zeigen wie ich bin. Trotzdem werde ich mich dabei sicher fühlen.

[i:51f80e5af4][color=yellow:51f80e5af4]Ich danke Euch für die Brücken, die Ihr mir bisher gebaut habt und noch baut!!!LG Markus[/color:51f80e5af4][/i:51f80e5af4]

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Beitrag vom 16.02.2007, 08:38 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Danke      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[img:de640b630d]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Danke/Thanksfestlich.gif[/img:de640b630d] Markus,

in dem man Deine Lichter der Nacht lesen darf, gibts du uns die Möglichkeit, täglich unsere eigenen Handlungen, Gedanke und Gefühle zu reflektieren.

Schön, dich kennenlernen zu dürfen.

Herzlichst Daggi

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Beitrag vom 16.02.2007, 22:29 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

*rotwerd*      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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:oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops:

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Beitrag vom 16.02.2007, 22:33 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

16. Januar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:2799a393bf][b:2799a393bf]Jeder kehre vor der eigenen Tür, und die Welt ist sauber [/b:2799a393bf][/size:2799a393bf](Johann Wolfgang von Goethe)

Nicht immer fällt es uns leicht, uns um die eigenen Angelegenheiten zu kümmern und uns nicht in die Belange anderer einzumischen. Wir meinen, wir wären für die Handlungen unserer Mitmenschen verantwortlich. Nicht selten glauben wir, besser zu wissen, was unser Partner, ein Arbeitskollege oder ein Freund tun müsste. Manchmal gehen wir sogar so weit, dem anderen zu sagen, was er tun soll - oder tun es sogar für ihn.

Heute abends wollen wir darüber nachdenken, wie wir uns heute den anderen gegenüber verhalten haben. Haben wir uns neutral verhalten, oder haben wir uns in fremde Angelegenheiten eingemischt oder uns um etwas gekümmert das uns nichts anging? Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir niemandem einen Gefallen erweisen, wenn wir uns in sein Leben einmischen. Im Gegenteil, das lenkt uns nur von unserem eigenen Leben ab. Wenn wir den anderen alles abnehmen, was sie selbst bewältigen sollten, behindern wir sie in ihrer Entwicklung.

Stellen wir uns einmal vor, was geschehen würde, wollten alle in einer Klasse Lehrer sein. Wer würde dann noch Fortschritte machen?

Unser Lehrmeister ist die göttliche Kraft. Auf sie wollen wir bauen, und sie soll uns leiten.

Hilf mir, das ich es lerne, anderen zuzuhören und mich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen

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Beitrag vom 17.02.2007, 22:42 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

17. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:c7e73f6884][b:c7e73f6884]Die Begeisterungsfähigkeit trägt deine Hoffnungen empor zu den Sternen. Sie ist das Funkeln in deinen Augen, die Beschwingtheit deines Ganges, der Druck deiner Hand und der Wille und die Entschlossenheit, deine Wünsche in die tat umzusetzen [/b:c7e73f6884][/size:c7e73f6884](Henry Ford)

Das Auto ist eine der zahlreichen Erfindungen, die letztendlich auf der Begeisterungsfähigkeit eines Mannes beruht, der einen Traum verwirklichen wollte. Seiner Durchsetzungskraft verdanken wir eine Erfindung, die uns das Leben erleichtert und uns einander näher bringt.

Ohne Begeisterungsfähigkeit ist kein Fortschritt möglich. Wenn wir uns an Zeiten in unserem Leben erinnern, in denen wir sehr begeisterungsfähig waren, können wir für diese Zeit sicher auch einige Erfolge verbuchen. Vielleicht wurden wir beruflich befördert, haben eine Prämie erhalten oder sonst irgend etwas Besonderes geleistet.

Auch die Begeisterungsfähigkeit für unser Programm bringt Veränderungen mit sich. Bei genauerer Beobachtung werden wir feststellen, dass alle, die das Programm wirklich einhalten, sich zu ihrem Vorteil verändern und mehr Selbstbewusstsein entwickeln. Ihre Begeisterungsfähigkeit ist ansteckend, wenn wir fest daran glauben, dass nichts im Leben unmöglich ist.

Konnte ich mich heute für etwas begeistern? Kenne ich einen Menschen, von dessen Begeisterungsfähigkeit ich mich anstecken lassen möchte?

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Beitrag vom 18.02.2007, 23:34 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

18. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:dd0a7029c9][b:dd0a7029c9]Sei froh, dass du leiden kannst, sei froh, dass du fühlen kannst…Wie willst du wissen, ob es dir gut oder schlecht geht, wenn du beides nicht miteinander vergleichen kannst?[/b:dd0a7029c9] [/size:dd0a7029c9] (Thomas Tryon)

Wie oft schon sind wir abends nach Hause gekommen, verärgert und unzufrieden über diesen fürchterlichen Tag! Oder aber unser Partner, unsere Kinder oder die Freundin, mit der wir die Wohnung teilen, haben ihren Ärger und den Frust des Tages mit nach Hause gebracht. Wie kann man sich wohl fühlen, wenn man einen schlechten Tag hinter sich hat?

Als erstes müssen wir unsere Einstellung ändern und uns an einem Tag, an dem alles schief geht, sagen: „Gegensätze ziehen sich an.“ Wir wüssten nicht, was ein Lächeln ist, wenn wir nicht auch die Sorgenfalten kenne würden. Wir könnten nicht lachen, wenn wir nicht auch fähig wären zu weinen. Und wir würden nicht einmal merken, dass wir krank sind, wenn wir nicht wüssten, wie es ist, gesund zu sein.

Weil wir die Gegensätze kennen – das Gute wie das Schlechte -, sind wir uns unserer selbst bewusst. Und haben wir einmal einen schlechten Tag, können wir uns damit trösten, dass auch wieder gute Tage kommen werden.

Gott, gib mir die Kraft, alle negativen Gefühle zu überwinden. Hilf mir, für jeden Tag dankbar zu sein, wie auch immer er war.

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Beitrag vom 20.02.2007, 01:04 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

19. Februar      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:670ae670a4][b:670ae670a4]Wer ein "Wofür" im Leben hat, der kann fast jedes "Wie" ertragen.[/b:670ae670a4][/size:670ae670a4] Nietzsche

Der Sinn des Lebens lässt sich nicht konkret definieren. Er verändert sich in unseren verschiedenen Lebensphasen. Oft plagen uns Zweifel gerade dann besonders stark, wenn wir uns an der Schwelle zu einer neuen Lebensphase befinden.
Als wir abhängig waren, schien unser Leben jeden Sinn verloren zu haben. Wir fragten uns wiederholt: "Was soll das alles?" und "Gibt es überhaupt irgend etwas von Bedeutung?"

Eine Antwort auf das "Wofür" erhalten wir, wenn wir aktiv an der Fülle des Lebens teilnehmen. Wir sind Söhne, Ehemänner, Brüder und Freunde bestimmter Menschen. Dieser Gedanke lässt sich auf die gesamte Schöpfung ausdehnen. Die Sinnfrage stellt sich neu, wenn unsere Lebensumstände sich ändern.

Zum Beispiel, wenn wir heiraten und uns fragen: "Was jetzt?" Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ein Elternteil stirbt oder wir selbst mit einer Behinderung fertig werden müssen, stellt sich uns die Sinnfrage jedes Mal neu.

Wenn wir unseren Gefühlspanzer ablegen und mit der Welt in Kontakt bleiben, wird uns der Sinn des Lebens bewusst.

Ich bete darum, mich den wechselnden Phasen in meinem Leben anpassen und mich für die Wandlungen meines Lebenssinns öffnen zu können.

[size=9:670ae670a4]Berührungspunkte. Tägliche Meditationen.
Copyright: Heyne.ISBN: 3453028511
[/size:670ae670a4]

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Beitrag vom 20.02.2007, 23:31 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=24:30eafb5041][b:30eafb5041]Die Stärke, die du anderen geben konntest, trägt zu deiner eigenen bei.[/b:30eafb5041][/size:30eafb5041] (Lisa Alther)

Wenn wir an Menschen denken, die wir bewundern und achten, werden wir gewöhnlich feststellen, dass sie neben den Eigenschaften, die wir so sehr an ihnen schätzen, auch über ein gewisses Maß an Stärke verfügen. Deshalb bewundern wir diese Menschen und wären auch gerne so stark wie sie.

Doch jeder von uns hat innere Stärke. Sie prägt unseren Charakter und unterscheidet uns von den anderen. Wir können nicht alle in jeder Hinsicht – geistig, körperlich und seelisch – gleich stark sein, denn wir sind auch sonst nicht gleich.

Denken wir einmal über die Ereignisse des vergangenen Tages nach und versuchen wir herauszufinden, wo unsere Stärke liegt. Vielleicht leisten wir gute Arbeit, können uns in ein Team einfügen oder sind erfolgreich im Studium. Und wenn wir uns in unserer Wohnung umsehen, entdecken wir womöglich noch andere starke Seiten an uns: handwerkliches Geschick, Talent zum Kochen, eine gute Hand für Pflanzen; wir haben viele Bücher gelesen, können jedes Kreuzworträtsel lösen. Statt andere um ihre Stärke zu beneiden, sollten wir das Augenmerk lieber auf uns selbst richten und unsere Stärke noch besser entwickeln.

Worin liegt meine Stärke? Was kann ich tun, damit ich noch stärker werde?

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Beitrag vom 21.02.2007, 23:19 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:70c9237cfa][b:70c9237cfa]Die Dämmerung wies unterschiedliche Schattierungen auf, und während sie unaufhaltsam fortschritt, verfärbte sich der Himmel zusehends anders, und die Bäume an den Hängen erstrahlten in einem neuen Licht.[/b:70c9237cfa] [/size:70c9237cfa](Henry David Thoreau)

Bereits mit kleinen Kerzen bringen wir Licht in unser Leben und können die Finsternis erhellen. Da sind die Kerzen in unserem Programm, sie geben ein weiches, warmes Licht, wann immer wir vertrauensvoll das Programm befolgen.

Da ist die Kerze, die wir von jedem Meeting mit nach Hause nehmen können und deren Licht wir mit unseren Mitmenschen teilen. Da sind die Kerzen, die wir von unserem Partner und unseren Freunden bekommen haben und die jedes Mal heller brennen, wenn wir sie um Hilfe bitten.

Und da ist die Kerze, die wir von Gott bekommen – ein ewiges Licht, das Stärke, Hoffnung und Erlösung verspricht.

Nach Sonnenuntergang umfängt uns die Finsternis, aber wir haben unzählige Kerzen, die die Nacht erhellen.

Wie können mich meine Kerzen durch die Finsternis der Nacht führen?

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Beitrag vom 22.02.2007, 23:03 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:e489e5323e][b:e489e5323e]Das Gebet ist weder Schwarze Magie noch eine Forderung. Es ist ein Zwiegespräch.[/b:e489e5323e][/size:e489e5323e] (John Heuss)

Ein echtes Gespräch besteht aus zwei Parts: aus dem Reden und aus dem Zuhören. Wenn wir nur reden, handelt es sich um einen Monolog. Und wenn jemand einen Vortrag hält, hören wir zu. Das Gebet kann eine Art Gespräch sein, doch wenn wir über die Art und Weise unseres Betens nachdenken, werden wir feststellen, dass es ein Monolog ist.

Wir beten, weil wir Hilfe erhoffen. Wir können aber unsere Bitten einschränken, damit wir uns nicht nur Wünsche äußern hören. Wir können Gott darum bitten, dass wir lernen mögen, zuzuhören, und dann schweigen wir, so, als hörten wir zu. Die Antworten werden ganz von selbst kommen, und wir werden geführt werden, wenn wir dazu bereit sind.

Die Ausgewogenheit zwischen Sprechen und Zuhören wird uns helfen, unsere Beziehung zu Gott zu vertiefen.

Ich werde beten und dann schweigen, damit Gott mir antworten kann.

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Beitrag vom 23.02.2007, 23:51 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:e36d608f8f][b:e36d608f8f]Statt uns an Dinge zu erinnern, die uns unangenehm sind und uns seelisch belasten, sollten wir versuchen, sie zu vergessen. Leere deinen Kopf von unerwünschten Gedanken, bevor du dich schlafen legst, so wie du noch deine Taschen leerst. [/b:e36d608f8f][/size:e36d608f8f](Eric Butterworth)

Viele von uns legen wahrscheinlich eine Liste über alles an, was sie erledigen müssen, oder sie tragen ihre Termine in einem Kalender ein. Vielleicht notieren sie auch in einem Aufgabenheft die Kapitel, die sie lesen, oder die Arbeiten, die sie schreiben müssen. Man kann natürlich auch alles im Kopf behalten und in Gedanken jeweils das abhaken, was man erledigt hat.

Doch heute Abend wollen wir die Listen, Kalender und Aufgabenhefte beiseite legen und den ganzen Ballast von Aufgaben und Verpflichtungen abwerfen. Wenn uns nicht in schlaflosen Nächten alles mögliche durch den Kopf gehen soll, müssen wir lernen, nicht ständig an die unerledigten Dinge zu denken, sondern angenehmeren Fragen Platz zu machen. Alles, was uns Kopfzerbrechen bereitet, sollten wir nach und nach beiseite schieben.

Heute Abend wollen wir uns entspannen und dem nächsten Tag mit Freude entgegensehen.

Heute Abend will ich die Augen schließen und versuchen, alles beiseite zu schieben. Dadurch werde ich Ruhe und Entspannung finden

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Beitrag vom 24.02.2007, 23:42 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=24:f9a13b7edd][b:f9a13b7edd]Habe Nachsicht mit den Fehlern deiner Mitmenschen, auch sie sind nachsichtig gegen dich.[/b:f9a13b7edd] [/size:f9a13b7edd](Unser täglich´ Brot)

Wie reagieren wir, wenn jemand einen Fehler macht? Wenn unser Chef sich irrt und wir deshalb Überstunden machen müssen? Wie verhalten wir uns, wenn sich jemand zu unseren Ungunsten verrechnet, bei der Post ein Päckchen verloren ging oder der Mechaniker schlampige Arbeit geleistet hat?

Die meisten von uns werden wütend. Da wir von Kindheit an in dem Glauben erzogen wurden, immer die Opfer zu sein, ist es nur all zu verständlich, dass wir auch als Erwachsene noch so denken. Wir sind davon überzeugt, dass alle gegen uns sind und uns schaden wollen.

Aber jeder Mensch macht Fehler. Wer ist schon vollkommen? Auch wir haben viele Fehler auf Kosten anderer begangen. Wenn wir dazu bereit sind, über die Fehler unserer Mitmenschen hinwegzusehen, anstatt uns darüber zu ärgern, werden auch sie uns gegenüber Nachsicht üben.

Ich versuche, über die Fehler meiner Mitmenschen hinwegzusehen und hoffe, dass sie es bei mir auch tun.

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Beitrag vom 25.02.2007, 23:14 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:3e5eb82c2a][b:3e5eb82c2a]Liebe ist nicht einfach vorhanden, so wie ein Stein. Liebe muss ständig neu geschaffen werden, genau so wie das Brot.[/b:3e5eb82c2a][/size:3e5eb82c2a] (Ursula K. Leguin)

Am Anfang einer Beziehung ist alles neu und aufregend, und es scheint, als ob nichts sie trüben könne.

Doch wenn eines Tages die erste Begeisterung vorbei ist, tauchen Probleme auf. Plötzlich stellen wir fest, dass das eine oder andere an unserem Partner stört. Unstimmigkeiten und Schwierigkeiten nehmen zu. Wir ziehen uns zurück, errichten eine Mauer um uns, die Distanz wird größer.

In diesem Stadium ist man rasch geneigt, die Beziehung zu beenden. In dieser Situation zeigt sich aber auch, wie stark eine Beziehung ist. Wenn wir uns weigern, unsere Liebe zu erneuern und ihre Fundamente – das gegenseitige Vertrauen und den Glauben an den anderen – zu festigen, wird die Liebe verkümmern. Liebe muss ständig gepflegt werden, sie braucht viel Geduld und Nachsicht. Jeder Tag ist eine Chance, die Liebe neu zu entdecken. Jedes Stadium einer Beziehung zeigt uns eine andere Seite der Liebe. Wir müssen nur dazu bereit sein.

Ich will alle meine Beziehungen vertiefen. Hilf mir, durch den Glauben meine Gefühle zu erneuern.

[size=9:3e5eb82c2a]Licht in der Nacht
Ein Buch zur nächtlichen Meditation
Copyright: Hazelden Meditationsbücher. ISBN 3-453-07850-0[/size:3e5eb82c2a]

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Beitrag vom 27.02.2007, 02:04 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:b7b49643d2][b:b7b49643d2]Immer wieder heißt es, der eine oder andere habe noch nicht zu sich selbst gefunden. Aber das Selbst kann man nicht finden, man muss es schaffen. [/b:b7b49643d2][/size:b7b49643d2](Thomas Szasz)

In den späten sechziger Jahren versuchten viele, durch Drogen oder politische Parolen zu sich selbst zu finden. Das Motto der Blumenkinder lautete: „Macht Liebe statt Krieg“. Sie hörten Hard Rock und politische Songs und hofften, auf ihrem Ego-Trip zu sich selbst zu finden. Doch in den meisten Fällen war es eine Flucht vor sich selbst und dem Leben.

Viele von uns bemühen sich, ihr wahres Ich zu entdecken. Wir verändern zum Beispiel unser Aussehen, kleiden und schminken uns anders, wir lassen uns unser Horoskop erstellen, machen eine Psychotherapie, um uns besser kennen zu lernen. Wir beschäftigen uns eventuell auch mit unserem Familienstammbaum, um uns unserer Wurzeln bewusst zu werden.

Doch weder ein neues Kleid noch eine Psychotherapie oder unser Stammbaum können uns zur Findung unserer Identität verhelfen. Wir sind ein unbeschriebenes Blatt, auf dem wir festhalten, wer wir sein möchten. Ebenso wie ein Architekt einen Plan braucht, um ein Haus zu bauen, müssen wir auch vorher bestimmen, wer wir sein möchten. Wir machen uns selbst, wir werden nicht gemacht. Wir allein bestimmen über uns. Deshalb wollen wir noch heute damit beginnen, aufzuschreiben, wie wir sein möchten.

Ich verfüge über alle Werkzeuge, die ich brauche, um aus mir den Menschen zu machen, der ich sein möchte.

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Beitrag vom 28.02.2007, 03:14 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:9a71ac12c0][b:9a71ac12c0]Wir wagen es nicht, uns unseren Flügeln anzuvertrauen. Wir hegen und pflegen sie, aber haben Angst vor dem Fliegen und sitzen lieber herum.[/size:9a71ac12c0] [/b:9a71ac12c0](Chales B. Newcomb)

Noch ehe ein kleiner Vogel überhaupt fliegen kann, wird er bereits aus dem Nest gestoßen. Auf wackeligen Beinen und mit gespreizten Flügeln macht er, dem Beispiel der Eltern folgend, seine ersten Flugversuche.

Auch wir tapsten unsicher durchs Leben, als wir jung und unsere Flügel noch nicht entwickelt waren. Nur hin und wieder bekamen wir einen Wink, wie man fliegt. Als wir älter wurden, haben wir uns ein Nest gebaut, in das wir uns zurückzogen – aber noch immer waren wir nicht imstande zu fliegen.

Auch wenn wir von unseren Flügeln noch keinen Gebrauch machen, hindert uns nichts daran, endlich fliegen zu lernen. Eine Möglichkeit dazu finden wir zum Beispiel bei den Meetings. Die Leute dort haben auch erst nach jahrelangem Nesthocken fliegen gelernt. Am Anfang ist es nicht leicht, es ist sogar sehr anstrengend und mitunter schmerzvoll. Wenn wir aber jeden Tag üben, werden unsere Flügel kräftiger, und wir können immer besser damit umgehen. Unser Nest steht immer bereit, doch wir werden
es nicht mehr so häufig aufsuchen, wir werden die meiste Zeit damit beschäftigt sein, fliegen zu lernen.

Noch heute Abend will ich die Freiheit des Fliegens kennen lernen und mich ganz auf meine Flügel verlassen.

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Beitrag vom 01.03.2007, 15:23 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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Die Gedanken zur Nacht heute leider mal gaaaaanz spät!

[size=18:04ca34c11e][b:04ca34c11e]Wer sich selbst kennt, dem ist niemand fremd und keine Tür verschlossen. Möge mein Gebet bewirken, dass mir im Spiel der vielen die Berührung eines einzigen bleibt. [/b:04ca34c11e][/size:04ca34c11e](Rabindranath Tagore)

Wenn wir eine Telefonnummer wählen, möchten wir mit einer bestimmten Person verbunden werden. Wenn diese nicht da ist, kommt keine Verbindung zustande.

Nehmen wir uns für einen bestimmten Menschen Zeit? Oder ziehen wir die Gesellschaft mehrerer Menschen dem Kontakt mit einem einzelnen vor, damit wir nicht zu persönlich werden müssen? Wir alle brauchen wenigstens einen Menschen, dem wir vertrauen, mit dem wir lachen und weinen und dem wir unsere Pläne und Wünsche erzählen können. Ohne einen solchen Menschen sind wir wie ein Vogel im Nest: geborgen und warm, aber allein und einsam.

Wir können jeden Abend zu einem Meeting gehen und sind trotzdem allein und einsam. Unter Menschen zu sein, heißt noch lange nicht, mit ihnen Kontakt zu haben. Um unser Leben mit anderen zu teilen, müssen wir unsere Tür öffnen und wenigstens einen Menschen hereinlassen. Denn bereits ein einziger kann entscheiden, ob wir einsam sind oder nicht.

Ich brauche die Freundschaft wenigstens eines Menschen. Wie kann ich ihm meine Tür öffnen?

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Beitrag vom 01.03.2007, 15:38 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

1. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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Vielleicht zum Ausgleich die Gedanken für Heute mal gaaaanz früh???

[size=24:96de3aeecb][b:96de3aeecb]Für Luftschlösser gibt es keine architektonischen Regeln.[/b:96de3aeecb][/size:96de3aeecb] (Gilbert Keith Chesterton)

Als wir noch Kinder waren und gefragt wurden, was wir einmal werden wollten, hatten wir schnell eine Antwort parat. Wir hatten keinen Grund anzunehmen, unsere Träume ließen sich nicht verwirklichen, denn wir kannten weder Ängstlichkeit noch Zweifel und Unsicherheit.

Als wir älter wurden, verliefen unsere Träume allmählich im Sand. Wir dachten nur noch praktisch oder aber scheuten jede Verantwortung. Wir ließen unserer Phantasie nicht mehr die Zügel schießen: Zweifel und Unsicherheit hinderten uns daran. Wir wurden pessimistisch und skeptisch. Wie sollten wir da noch von Luftschlössern träumen? Unser praktischer Sinn sagte uns, ein Schloss könne unmöglich auf Wolken gebaut werden. Und in unserer Scheu vor Verantwortung sagten wir uns, die solle ruhig ein anderer bauen.

Mit der Zeit sehen wir ein, dass viele Dinge möglich sind, wenn wir nur fest daran glauben. Wir lernen, ohne angst und ohne Unsicherheit zu leben. Schritt für Schritt verbessern wir unsere Gesundheit und arbeiten an unserem Glück. Und jetzt sind wir gerade dabei, die Fundamente für unsere Luftschlösser zu legen. Wenn wir nicht den Glauben an uns verlieren, werden wir eines Tages imstande sein, alles zu erreichen, was wir uns vornehmen.

Ich kann so sein, wie ich sein möchte. Ich kann träumen, was ich träumen möchte.

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Beitrag vom 03.03.2007, 23:59 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

3. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:f81fcc9b88][b:f81fcc9b88]Aller Hass, zu dem wir Menschen fähig sind, kann mit einer ganz einfachen Methode abgebaut werden: Man setzt sich jeden Abend eine halbe Stunde hin und verzeiht in Gedanken jedem Menschen, dem man etwas nachträgt oder den man hasst. [/b:f81fcc9b88][/size:f81fcc9b88](Charles Fillmore)

Was ist Nachsicht? Es ist die Fähigkeit, negative Gefühle uns und anderen gegenüber abzuwehren und sie durch angenehme, positive zu setzen. Sind wir anderen gegenüber nachsichtig?

Wenn wir den heutigen Tag überdenken, werden wir feststellen, dass wir jemandem etwas übel genommen haben. Vielleicht hat uns ein Autofahrer den Weg versperrt und wir haben ihn im Zorn angeschrieen. Vielleicht waren wir auch unfreundlich zu Arbeitskollegen, zu einem Familienmitglied oder zu einem Freund? Oder haben wir jemanden heftig kritisiert, weil uns sein Benehmen nicht passte? Vielleicht tragen wir auch jemandem noch immer eine uralte Sache nach?

Schon morgen wollen wir damit beginnen, unseren Mitmenschen zu verzeihen. Dann werden wir auch uns selbst für unser Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen verzeihen können. Nachsicht zu üben und zu verzeihen ist der beste Weg, sich selbst zu läutern und Platz für positive Gefühle zu schaffen.

Wem habe ich noch nicht verziehen? Ich will alle meine negativen Gefühle durch positive ersetzen

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Beitrag vom 05.03.2007, 00:54 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

4. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:8addc49e5e][b:8addc49e5e]Geh mit den Klugen, und du wirst klug sein; geh mit den Dummen, und du wirst irregeführt.[/b:8addc49e5e][/size:8addc49e5e] (Amerikanisches Sprichwort)

Wir werden uns vielleicht nicht zu den Klugen rechnen und uns fragen: „Wie kann ich mich für klug halten, wenn ich mir nichts als Ärger und Schmerz einhandle?“

Was ist eigentlich Klugheit? Ganz einfach: Klugheit ist der ganz normale Hausverstand. Es ist die Fähigkeit, die richtigen Entscheidungen für uns zu treffen. Niemand wird klug geboren. Wir werden es nur durch Irrtümer und Fehler. Ein einziger Blick in unsere Vergangenheit wird uns eine Menge Fehlentscheidungen aufzeigen, die wir getroffen haben.

Es war eine kluge Entscheidung, das Programm zu befolgen. Durch diesen Schritt haben wir unser Leben besser in den Griff bekommen und begonnen, gesünder zu leben. Wir wissen jetzt, dass es eine allwissende Macht gibt, der wir unser Leben anvertrauen und unseren Willen unterordnen wollen.

Wir sind klug, denn klug ist der, der sich der göttlichen Macht bewusst ist.

Habe ich heute eine kluge Entscheidung getroffen? wie kann ich noch klüger werden?

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Beitrag vom 06.03.2007, 00:23 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

5. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:8a7c864be7][b:8a7c864be7]Vergiss nicht, „haben“ ist nicht gleich „haben“. Du kannst Eigentum besitzen und es nicht genießen. Du kannst ein Vermögen erben und keinen Gebrauch davon machen. Die großen Wünsche, die dir Gott erfüllen kann, hängen davon ab, wie du mit Besitz und Reichtum umgehst.[/b:8a7c864be7] [/size:8a7c864be7](H.C.C. Moule)

Vieles ist für uns ganz selbstverständlich. Wir streben mehr nach materiellen Dingen, anstatt uns mit den Schätzen zu begnügen, die wir bereits besitzen. Vielleicht haben wir uns heute mehr Kleider, mehr Geld oder eine größere Wohnung gewünscht. Wir glauben, materieller Besitz mache zufriedener, glücklicher und mächtiger.

Dabei besitzen wir immaterielle Schätze, die man nicht mit Geld erwerben kann. Sie tragen wesentlich zu unserer Lebensqualität bei und helfen uns, ein zufriedener Mensch zu werden. Durch sie haben wir unser Leben besser im Griff, ihnen verdanken wir, dass wir glücklich sind. Diese Schätze haben wir nicht durch Überstunden oder einen Kredit erworben, denn Gesundheit, Intelligenz und Glaube kann man nicht kaufen – sie sind uns von Gott gegeben. Ohne diese Gaben Gottes sind wir arm. Doch mit ihnen verfügen wir über einen Reichtum, den man mit Geld nicht aufwiegen kann.

Ist mir eigentlich bewusst, welche große Schätze Intelligenz, Gesundheit und Glaube sind? Ich will dankbar sein für diese Gaben und werde sie von nun an mehr schätzen.

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Beitrag vom 07.03.2007, 02:54 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

6. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[i:b4d6009074]Moin, ihr Lieben irgendwo da draussen: Ich glaub diese Gedanken heute nacht könnte den/die Eine(n) oder Andere(n) etwas nachdenklich stimmen, oder?:wink:[/i:b4d6009074]

[size=24:b4d6009074][b:b4d6009074]Ich habe immer gedacht, nach einem guten Arbeitstag wäre ich auch ein guter Mensch, und nach einem schlechten wäre ich ein schlechter Mensch.[/size:b4d6009074][/b:b4d6009074] (Byron Janis)

Immer wieder kommt es vor, dass Leistung und Erfolg unsere Stimmung heben und Misserfolg sie trübt. Wenn wir etwas geleistet haben oder einen guten Tag hatten, halten wir uns auch für einen guten Menschen. Haben wir dagegen einen schlechten Tag hinter uns oder ist uns ein Fehler unterlaufen, zweifeln wir an uns.

Egal, was passiert, egal, was wir geleistet haben: wir sind deshalb keineswegs weniger wert. Niemand ist zu jeder Zeit vollkommen. Wenn wir gute Arbeit geleistet haben, heißt das noch lange nicht, dass wir gute Menschen sind – und umgekehrt.

Wir können uns selbst einschätzen und herausfinden, wie wir sind. Dabei müssen wir uns aber immer sagen, dass wir gut sind, egal, wie uns im Augenblick zumute ist. Vielleicht sind wir nicht so, wie wir gerne wären; vielleicht handeln wir nicht immer so, wie wir möchten; vielleicht leben wir auch nicht so, wie wir gerne leben würden. Doch wir haben die Möglichkeit, all diese Dinge zu ändern, vorausgesetzt, wir sind ehrlich zu uns selbst und sehen uns, wie wir wirklich sind. Und wir sind gute Menschen.

Wie sehe ich mich selbst? Heute Abend will ich in mich hineinschauen und Gott darum bitten, dass ich mich richtig sehe.

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Beitrag vom 07.03.2007, 21:38 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

7. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:f611966e42][b:f611966e42]Wenn du dich veränderst, musst du damit rechnen, dass sich die Menschen, mit denen du bisher zusammen warst, von dir abwenden. Aber du wirst andere kennen lernen, die dir zugetan sind.[/b:f611966e42][/size:f611966e42] (Lisa Alther)

Bald nachdem wir uns für das Programm entschieden hatten, begannen wir uns zu verändern. Die Folge war, dass Freundschaften sich lockerten, Beziehungen sich verschlechterten oder gar in die Brüche gingen, dass wir uns mit dem einen oder anderen Familienmitglied nicht mehr verstanden oder sogar den Kontakt abbrachen.

Die meisten von uns haben wahrscheinlich das Gefühl, den Beziehungen und Kontakten der Vergangenheit entwachsen zu sein. Sicherlich hat man ihnen gesagt: „Hast du dich aber verändert! Jetzt gefällst du mir nicht mehr.“ Diejenigen, die uns bislang nage gestanden hatten, konnten sich nicht vorstellen, welche Freuden und Hoffnungen mit unserem neuen Leben verknüpft werden. So fühlten wir uns bald allein und im Stich gelassen, weil sie unsere Veränderung nicht akzeptierten.

Sich zu verändern, ist meist mit Risiken verbunden. Weil wir dann aber uns und den anderen gegenüber ehrlicher sind, werden wir bald neue Freunde finden, die zu uns halten.

Ich möchte neue Freundschaften knüpfen.

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Beitrag vom 08.03.2007, 08:40 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Das hast Du      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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lieber Markus......

Ich entsende einem Freund wiedermal ganz liebe Grüße vom Deister in die Hansestadt.[img:6202940422]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Natur/Blume00039.gif[/img:6202940422]

Fühl Dich gedrückt und vielen Dank für die täglichen Lichter,
herzlichst Daggi

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Beitrag vom 10.03.2007, 00:52 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

9. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:a9095447b1][b:a9095447b1]Wenn wir uns wünschten, nur glücklich zu sein, ginge das sicher in Erfüllung. Aber wir wünschen uns, glücklicher als andere zu sein. Doch das ist nicht möglich, denn wir halten die anderen immer für glücklicher als sie sind.[/b:a9095447b1][/size:a9095447b1] (Charles de Secondat Montesquieu)

Wie oft sind wir mit Freunden essen gegangen und haben das gleiche bestellt wie sie? Oder wir haben uns ein Paar Schuhe oder sonst ein Kleidungsstück gekauft, nur weil es uns an jemand anderem gefallen hat. Jemanden nachzuahmen ist sicherlich ein Kompliment an den anderen, aber es bedeutet auch, dass wir so sein möchten wie andere.

Immer wieder wünschen wir uns: „Wenn ich doch so glücklich wäre wie der oder die!“ Gewiss ist es leichter, die Gefühle unserer Mitmenschen zu beurteilen, als die eigenen. Das kann so weit führen, dass wir ohne den Vergleich mit den anderen nicht einmal wissen, wie wir uns selbst fühlen.

Aber der Schein trügt. Jemand kann den glücklichsten Eindruck erwecken und dennoch sehr unglücklich sein. Glück muss von innen kommen. Keinesfalls dürfen wir versuchen, dem Glück anderer nachzueifern. Das Glück, das wir ausstrahlen, kann nur aus uns selbst kommen.

Der Blick in den Spiegel verrät mir, ob ich tatsächlich glücklich bin. Wenn ich noch glücklicher sein möchte, muss ich mir mein Glück selbst schmieden.

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Beitrag vom 10.03.2007, 23:43 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

10. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:5d88ff0d14][b:5d88ff0d14]Wir wissen kaum, was wirkliche Einsamkeit ist und wie groß sie sein kann, denn viele Menschen um sich zu haben bedeutet nicht unbedingt Gesellschaft. Und Gesichter sind nur eine Galerie von Bildern, und ein Gespräch ist nur ein hohles Geräusch, wenn keine Liebe vorhanden ist.[/b:5d88ff0d14][/size:5d88ff0d14] (Sir John Lubbock)

Heute werden wir uns vielleicht darüber klar werden, was Freundschaft für uns bedeutet. Sicher haben wir schon festgestellt, dass die Zeit und die Veränderung, die wir an uns erfahren haben, auch unseren Bekanntenkreis verändert haben. Die früher unsere Freunde waren, sind es heute nicht mehr. Und Menschen, von denen wir nie gedacht hätten, dass sie uns eines Tages etwas bedeuten würden, zählen nun zu unserem Freundeskreis. Trotzdem mag es uns schwer fallen, uns ihnen zu öffnen, und noch zögern wir, ob wir Freundschaften einer unverbindlichen Gesellschaft vorziehen sollen oder nicht.

Freundschaft beruht allein auf gegenseitigem Vertrauen. Heute nehmen wir uns vor, den anderen mehr zu vertrauen. Wir müssen lernen, etwas zu riskieren, wollen wir uns in Gesellschaft anderer wohl fühlen. Der erste Schritt, einander näher zu kommen, ist, jemandem die Hand zu reichen oder die Hand, die er uns reicht, zu ergreifen.

Ich möchte jemandem ein Freund sein. Ich will mich dem anderen öffnen, und auch er kann sich mir öffnen.

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Beitrag vom 12.03.2007, 01:01 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

11, März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:1a203eaf2b][b:1a203eaf2b]Nicht die körperliche Isolation macht die Menschen einsam, sondern die geistige.[/b:1a203eaf2b] [/size:1a203eaf2b](Anne Morrow Lindbergh)

Inzwischen ist uns klar geworden, dass unser inneres Wachstum heute von unserer geistigen, körperlichen und seelischen Gesundheit abhängt. Wenn wir uns diese drei Voraussetzungen als die Beine eines Schemels vorstellen, werden wir auch verstehen, wie wichtig es ist, dass sie sich die Balance halten, denn wenn ein Bein zu kurz ist oder gar fehlt, verliert der Schemel seine Standfestigkeit.

Wir können an einem Meeting teilnehmen und dennoch nicht bereit sein, zuzuhören oder etwas zu lernen. Wir können auch am Ende des Meetings den Kopf zum gemeinsamen Gebet senken und trotzdem nicht bereit sein, die geistige Energie zu spüren, die von einer Hand in die andere strömt. Jedes Mal, wenn wir uns dem inneren Wachstum verschließen, isolieren wir uns von den anderen, auch wenn wir physisch in ihrer Mitte sind.

Physische Einsamkeit können wir durchbrechen, indem wir uns in die Gesellschaft mit anderen begeben. Die geistige Isolation können wir aber nur dann bekämpfen, wenn wir bereit sind, am Leben anderer teilzunehmen und uns nicht der Liebe verschließen, die allgegenwärtig ist.

Die geistige Teilnahme am Leben ist jederzeit möglich, ob wir allein oder in Gesellschaft anderer sind.

Wie kann ich heute Abend meine geistige Isolation beenden?

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Beitrag vom 16.03.2007, 10:29 --- Schreibmaus Daggi : Springe Bennigsen --- : 1817

Mir fehlen deine "Lichter",      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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lieber Freund.

Markus, ich hoffe, es geht Dir gut. Mir fehlen Deine Lichter sehr.

Auf bald[img:755e763d70]http://i119.photobucket.com/albums/o150/Daggi2007/Kalender/Flamme.jpg[/img:755e763d70] Daggi

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Beitrag vom 17.03.2007, 00:26 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

Ooops      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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:oops: Liebe Daggi, na für [b:5336aecd73]Dich[/b:5336aecd73] :wink: schreib ich natürlich weiter lol!
Sorry, aber ich häng zur Zeit etwas durch!
Ich mach aber weiter versprochen! :D
Liebe Grüße an Alle
Markus

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Beitrag vom 17.03.2007, 00:35 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

16. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[b:f180e6727d][size=18:f180e6727d]Nur wenige Menschen beginnen etwas mit einer klaren Vorstellung von dem, was sie tun werden. Und das, was sie anstreben, ist oft etwas ganz anderes, als sie sich vorgestellt haben. [/size:f180e6727d][/b:f180e6727d](The independent, August 1898)

Wenn wir berühmte und erfolgreiche Menschen näher betrachten, werden wir in vielen Fällen etwas Gemeinsames an ihnen entdecken: Alle strebten ursprünglich ein bestimmtes Ziel an, ohne zu ahnen, was auf sie zukommen würde. Christoph Columbus wollte eigentlich beweisen, dass die Erde keine Scheibe ist und hat dabei Amerika entdeckt. Alexander Graham Bell war fasziniert von der Aufzeichnung und Wiedergabe der menschlichen Stimme und hätte sich nie gedacht, dass er eines Tages ein weltweites Telefonnetz schaffen würde.

Was diese Menschen gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie eine bestimmte Leistung erbringen wollten. Sie saßen nicht untätig und träumend herum, sondern hatten sich ein ganz bestimmtes Ziel vorgenommen. Und um dieses zu erreichen, ließen sie sich weder durch wiederholte Niederlagen noch durch jahrelange Arbeit abschrecken.

Wir können vor uns hinträumen und fantasieren, so viel wir wollen; doch solange wir nicht aktiv werden, werden wir unsere Wünsche und Träume nicht realisieren.

Was möchte ich gerne erreichen? Ich will Gott darum bitten, dass er mir die Kraft gibt, den ersten Schritt zum Handeln zu tun, damit ich meinem Ziel näher komme.

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Beitrag vom 17.03.2007, 23:45 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

17. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:7120e3bea5][b:7120e3bea5]Die großen Rhythmen der Natur, die wir heute nicht selten missachten und sogar stören, vollziehen sich in großer, urzeitlicher Freiheit… Zugvögel lassen sich zum Brüten in unseren Breiten nieder und fliegen dann unbeobachtet wieder fort, Fischschwärme lassen sich von den Wellen tragen, und die Brandung kehrt immer wieder mit weiß aufspritzender Gischt zurück.[/b:7120e3bea5][/size:7120e3bea5] (Henry Boston)

Betrachten wir einmal das, was auf der Erde geschieht. Wenn wir Abend haben, ist anderswo Morgen. Ein neuer Tag dämmert herauf, die Vögel erwachen. Der Rhythmus der Erde lässt sich mit unserem Rhythmus vergleichen.

Irgendwo auf dem Ozean fährt ein Frachter und bringt Ladung in einen anderen Hafen. Um ihn herum erstreckt sich das weite, tiefe Meer, in dem sich unzählige Fische tummeln. Auch dieser Rhythmus findet ganz unbemerkt statt.

Irgendwo auf der Welt fliegen jetzt gerade Vögel über den Himmel. In einem Nest brütet ein Vogelweibchen seine Eier aus. Irgendwo bestellen Bauern ihre Äcker, spielen Kinder, musizieren Menschen, unterrichten Lehrer. Wir sind ein Teil von ihnen. Wir gehören zu allen Geschöpfen, überall auf der Erde. Wir sind hier und überall.

Heute will ich meine Augen schließen und mir das Leben um mich herum vorstellen und dabei daran denken, dass ich ein Teil des Ganzen bin.

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Beitrag vom 19.03.2007, 00:55 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

18. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:8fa2b94944][b:8fa2b94944]Ich kann dir nicht das Rezept für Erfolg geben, aber ich kann dir das Rezept für Misserfolg verraten:[/size:8fa2b94944][size=24:8fa2b94944]Versuche, es allen recht zu tun.[/size:8fa2b94944][/b:8fa2b94944] (Herbert Bayard Swope)

Prinzipien sind Verhaltensregeln, die wir für uns aufstellen, zum Beispiel ehrlich, pünktlich oder zuverlässig zu sein. Es liegt ganz an uns, diese Prinzipien einzuhalten oder nicht.

Wenn wir zum Nachteil eines anderen gegen ein Prinzip verstoßen, stellen wir die Gültigkeit und die Bedeutung, die dieses Prinzip für uns hat, in Frage. Nehmen wir uns vor, ehrlich zu sein, greifen dann aber doch, um einen anderen zu schützen, zu einer Lüge, so verstoßen wir gegen das Prinzip der Aufrichtigkeit. Möchten wir pünktlich sein, werden jedoch von jemandem daran gehindert, missachten wir wieder unseren Grundsatz und lassen uns darüber hinaus den Willen eines anderen aufdrängen.

Wir müssen eine Reihe von Prinzipien für uns aufstellen, die wir unter allen Umständen einhalten wollen, auch wenn das dem einen oder anderen nicht passt. Unsere Prinzipien gegenüber den Wünschen und Forderungen anderer durchzusetzen, bedeutet einen Sieg für unseren inneren Frieden. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, werden wir zu der Einsicht gelangen, dass wir uns auf uns verlassen können, egal, was passiert.

Gibt es jemanden, der mich daran hindern will, an meinen Prinzipien festzuhalten? Hilf mir, ehrlich zu mir selbst zu sein und mich nicht zu Kompromissen verleiten zu lassen, die ich später bereuen werde.

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Beitrag vom 20.03.2007, 23:32 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

20. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=18:0137928ef5][b:0137928ef5]Du willst mir sagen, Gott liebt dich und hast nie etwas für ihn getan? Ich meine nicht, in die Kirche zu gehen, im Chor mitzusingen, den Pfarrer zum Essen einzuladen und was sonst noch alles dazugehört… Wenn Gott mich liebt, brauche ich das alles nicht. Es gibt eine Menge anderer Dinge, die ich tun kann, um Gott zu erfreuen… Ich lege mich einfach zurück und bewundere all das Zeug um mich herum und bin glücklich[/b:0137928ef5] [/size:0137928ef5](Alice Walter – Beim Schreiben der „Farbe Lila“)

Als Kinder schärfte man uns ein, schlechte Menschen kämen nach dem Tod in die Hölle. So halfen wir alten Frauen über die Straße, verkniffen es uns, unserem Bruder einen Fußtritt zu versetzen oder den Eltern zu widersprechen, und gingen zur heiligen Messe, in der Hoffnung, der liebe Gott würde uns dafür gute Noten geben.

Aber auch heute noch glauben wir, Gott verlange von uns handfeste Beweise unserer Liebe. Vielleicht gehen wir noch immer zur Messe, weil wir meinen, dass sich das gehört. Oder wir knien zwei Mal am Tag zum Gebet nieder, in der Annahme, dass Gott das von uns erwartet.

Das Programm verlangt von uns nichts weiter, als dass wir an eine Höhere Macht glauben. Es schreibt uns nicht vor, wie oder wann wir beten sollen oder was wir tun müssen, um Gott zu gefallen. Alles, was wir tun müssen, ist, die Höhere Macht als einen Teil unseres Lebens zu betrachten.

Ich weiß, dass alles von einer Höheren Macht erschaffen wurde. Bin ich bereit, diese Macht in mein Leben einzubeziehen?

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Beitrag vom 22.03.2007, 00:22 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=24:6aa58311bf][b:6aa58311bf]Du darfst auf keinen Fall deinen inneren Frieden verlieren, auch dann nicht, wenn die Welt aus den Fugen zu geraten scheint.[/b:6aa58311bf][/size:6aa58311bf] (Franz von Sales)

Vielleicht haben wir heute nur Nervosität und Hektik um uns herum erlebt und uns von der allgemeinen Anspannung und Verwirrung anstecken lassen. Doch Stresssituationen – von leichten bis nahezu unerträglichen – gehören zu unserem Alltag. Unser innerer Friede hängt davon ab, wie wir mit solchen Situationen fertig werden. Wir können uns wie eine Amöbe verhalten und die Stimmung um uns herum förmlich aufsaugen, oder aber wir bleiben von der Situation völlig unberührt und lassen nichts an uns heran, was uns aus der Fassung bringen könnte.

Nur weil es um uns herum wie auf einem Schlachtfeld aussieht und es so ungemütlich ist, bedeutet das noch lange nicht, dass wir uns für den Kampf rüsten und ständig in Bewegung sein müssen. Alles, was um uns herum geschieht, ist Sache der anderen. Unsere Sache aber soll es sein, für unseren inneren Frieden zu sorgen. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir ihn herbeisehnen. Wir müssen unser innerstes Wesen unter Kontrolle haben und nicht die Welt um uns herum.

Ich kann in Krisensituationen Ruhe und Heiterkeit bewahren, denn mein Glaube ist stark. Ich bin überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein.

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Beitrag vom 23.03.2007, 02:32 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

22. März      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:cfd2535e57][b:cfd2535e57]Niemand soll sich der Täuschung hingeben, sein Wissen um den richtigen Weg erspare es ihm, einen Schritt vor den anderen zu setzen.[/b:cfd2535e57][/size:cfd2535e57]
M. C. Richards

Unser Weg zur Genesung zeigt uns, dass der Weg nicht immer einfach ist. Aber wir können das Gespräch suchen und uns über die Wohltaten unserer Genesung und über die neuen Möglichkeiten, die sich uns bieten, aussprechen. Jetzt, da wir die Erfahrung neuer Kameradschaft gemacht haben, sprechen wir auch über die Hürden, die wir noch nehmen müssen.

Ehrlichkeit ist für uns eine der größten Herausforderungen. Es ist tatsächlich beängstigend, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein in Bereichen, die wir früher nicht angetastet haben und in Dingen, die für uns bisher tabu waren.

Manchmal tauchen völlig neue, verwirrende Gefühle in uns auf. Wir meinen, dass irgend etwas nicht mit uns stimmt. Aber was wir erleben, ist nur die logische Folge unserer Verpflichtung, ehrlich mit uns umzugehen.

Kein Mensch kann wirkliche Heilung erlangen, indem er nur darüber nachdenkt. Wir müssen aktiv jeden Schritt tun und uns den Herausforderungen stellen.

Wir sind nicht allein mit unseren Schwierigkeiten. Wir sind Teil einer großen Bewegung von Menschen, die alle die gleiche Verpflichtung auf sich genommen haben wie wir.

Dieser ruhige Augenblick ist ein Teil unseres Weges, auf dem wir ganz einfach einen Fuß vor den anderen setzen.

Heute bete ich um den Mut, meinem Versprechen treu zu bleiben, auch, wenn mir die Ängste und der Schmerz meiner Wandlung überwältigend erscheinen.

[size=9:cfd2535e57]Berührungspunkte - Tägliche Meditationen
Alle Texte aus: Berührungspunkte.
Copyright: Heyne.ISBN: 3453028511[/size:cfd2535e57]

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Beitrag vom 24.03.2007, 23:07 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=24:21b4e27055][b:21b4e27055]Wir können uns nicht an einem Seil festhalten, das nur an unserem Gürtel befestigt ist. [/b:21b4e27055][/size:21b4e27055](William Ernest Hocking)

Stellen wir uns einen Ertrinkenden vor, der um Hilfe ruft. Ein Passant wirft ihm ein Seil zu und geht weiter. Ohne die Hilfe eines anderen kann der Ertrinkende nicht an das sichere Ufer kommen. Die meisten von uns kennen – zum Teil aus ihrer Kindheit – eine ähnliche Situation, in der sie vergeblich um Hilfe gerufen haben.

Von welchen Menschen sind wir heute abhängig? Wahrscheinlich lehnen wir es ab, auf andere angewiesen zu sein. Doch können wir allen Ernstes glauben, allein ohne fremde Hilfe zurechtzukommen und über die nötige Stärke und Hoffnung zu verfügen? Auch wenn es uns schwer fällt, unseren Mitmenschen zu vertrauen, sollten wir wenigstens zu uns selbst und zu einer Höheren Macht Vertrauen haben. Diese Macht muss nicht unbedingt Gott sein, es kann auch nur der Glaube daran sein, dass wir das Richtige tun und in Sicherheit sind.

Ich weiß, dass ich auf die Hilfe anderer nicht verzichten kann. Ich muss mich auf jemanden oder auf etwas verlassen können.

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Beitrag vom 28.03.2007, 22:49 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=24:da3a8c6e35][b:da3a8c6e35]In meiner Welt gibt es nur Gebende und Nehmende. Die Nehmenden werden wahrscheinlich besser essen, die Gebenden besser schlafen.[/b:da3a8c6e35][/size:da3a8c6e35] (Byron Frederick)

Am Schluss jedes Perry-Mason-Krimis wird der Täter gefasst. Egal, ob Neid, Rache oder Gerechtigkeit sein Motiv gewesen ist, am Ende bekam er Schuldgefühle, und die Gerechtigkeit siegte.

Bevor wir uns für das Programm entschlossen, waren wir uns vielleicht auch keiner Schuld bewusst. Wir haben von anderen etwas angenommen, in dem Glauben, sie seien es uns schuldig. Aber nun wissen wir, dass uns niemand etwas schuldet. Jetzt sagen wir es dem Verkäufer, wenn er sich zu unseren Gunsten geirrt hat. Das Schuldgefühl, das wir hätten, weil wir etwas angenommen haben, was uns nicht zusteht, würde uns keine Ruhe lassen.

Geben wir dagegen, statt zu nehmen, bekommen wir weder Schuldgefühle, noch müssten wir uns deshalb schämen. Da wir anderen nichts mehr wegnehmen, bekommen wir nur das, was uns gehört.

Wir haben heute weder gestohlen noch gelogen oder geschwindelt. Heute Nacht werden wir besser schlafen, weil wir Gebende und nicht Nehmende waren.

Was habe ich heute anderen oder mir selbst gegeben? Heute Nacht werde ich ein ruhiges Gewissen haben, denn ich weiß, dass ich gegeben, nicht genommen habe.

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Beitrag vom 29.03.2007, 22:54 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=18:18e2de68cf][b:18e2de68cf]Ich muss allmählich lernen, mich weniger zu kontrollieren, die Pedale loszulassen, wenn es an der Zeit ist… Schritt für Schritt ganz sachte lernen, dass das, was ich bin, was wir sind, diese Macht ist, die bewegt und bewegt wird, die verändert und sich ändert.[/b:18e2de68cf] [/size:18e2de68cf](Linda Rosch)

Loslassen zu können, heißt nicht, dass wir das Leben nicht mehr im Griff haben und in einen tiefen Abgrund stürzen. Nicht mehr an einer fixen Idee, einer Charakterschwäche, einem negativen Gefühl einem anderen gegenüber festzuhalten, ist ein ganz langsamer, kaum spürbarer Vorgang.

Wir müssen uns vorstellen, wir wären der Kapitän eines Flugzeuges, das voll besetzt mit Passagieren ist. Nach dem Abheben müssen wir die Maschine allmählich in die richtigen Koordinaten lenken. Wir können nicht eine jähe Kurve einschlagen, sonst würden die Passagiere aus ihren Sitzen geschleudert. Im Gegenteil, wir müssen ganz sachte die Richtung ändern und dabei den Wind berücksichtigen.

Auch mit uns selbst müssen wir ganz behutsam umgehen. Es ist unmöglich, von heute auf morgen eine Gewohnheit abzulegen, die uns an uns missfällt. Doch wenn wir bereit sind, sie aufzugeben, ist schon der erste Schritt zum „Loslassen“ getan. Dann müssen wir uns langsam auf diese Veränderung einstellen.

Loszulassen ist ein langsamer Vorgang. Mit Hilfe der Höheren Macht kann ich noch heute damit beginnen.

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Beitrag vom 31.03.2007, 18:53 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=24:b1b1f0d739][b:b1b1f0d739]Verhaltener Ärger kann eine Beziehung so sicher vergiften wie die grausamsten Worte.[/b:b1b1f0d739][/size:b1b1f0d739]
Joyce Brothers

Wir alle kennen Ärger. Wir verspüren Ärger über andere und den Ärger über uns. Der Ausdruck und das Annehmen des Ärgers macht uns oft Schwierigkeiten. Die meisten von uns haben als kleine Kinder gelernt: „Sei nicht wütend!“ Aber trotz allem waren wir es doch und sind es noch. Oft fühlen wir uns wie kleine Mädchen, wenn wir ärgerlich sind. Wir müssen dieses Gefühl wahrnehmen und lernen, unseren Ärger ehrlich, offen und bestimmt, aber nicht aggressiv auszudrücken. Wir können es uns nicht leisten, an unserem Ärger festzuhalten. Er wächst, breitet sich aus und kocht in uns. Binnen kurzer Zeit beeinträchtigt er all unsere Beziehungen. Wir benützen ihn als Entschuldigung für unser altes, selbstzerstörerisches Verhaltensmuster, das wir nicht einen Augenblick lang beibehalten sollten. Nichts, was wir uns heute vornehmen, wird gut ausgehen, wenn wir den Ärger in uns aufstauen. Mit welchen Augen wir das Leben betrachten, wie wir unsere Freunde behandeln, was wir aus unseren Möglichkeiten und den persönlichen Herausforderungen machen – all das wird von unserer Einstellung bestimmt. Verdrängter Ärger blockiert eine positive Einstellung.

Jede Erfahrung kann mich weiterbringen, wenn mich verhaltener Ärger nicht behindert.

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Beitrag vom 12.04.2007, 10:45 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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Moin,
Sorry ihr Lieben, dass ich diesen Tread hier so vernachlässige!, aber das Leben hat mich voll im Griff zur Zeit! (Die neuen Chefs, meine Tochter, und noch einige div."Kleinigkeiten") Unsere liebe Daggi hält ja hier treu die Wacht! :D
Ich hoffe, dass es irgendwann besser wird! Und wenn jemand die gedanken weitermachen möchte, dann schreibt mir!
Ich denk an Euch LG Markus

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Beitrag vom 12.04.2007, 10:48 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

12. April      <--- klicken für "schöne" Version mit Grafik
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[size=24:8a01d74e8b][b:8a01d74e8b]Ich habe nachts geweint über meine Kurzsichtigkeit. Denn ich habe nicht gesehen, dass jemand mich brauchte. Aber ich habe noch nie Reue verspürt, wenn ich nett zu jemandem war. [/b:8a01d74e8b]([/size:8a01d74e8b]Anonym)

Wir brauchen nur abends die Nachrichten anzuhören, und schon werden wir mit Schreckensmeldungen überhäuft: Naturkatastrophen, Mord und Zerstörung, Menschen werden umgebracht. Totalitäre Regime unterdrücken und foltern. Völker diskriminieren sich gegenseitig. Wenn wir die Nachrichten wieder ausschalten und unser eigenes Leben betrachten, so werden wir feststellen, dass auch hier die Lieblosigkeit vorherrscht.

Zuwendung ist wie eine schöne, blühende Pflanze. Wenn man sie pflegt und ihr das gibt, was sie braucht, wie sie zum Dank reichlich blühen. Vernachlässigen wir sie aber, so wird sie verwelken und sterben.

Überall um mich herum wachsen Blumen. Ich muss meinem Garten nur viel Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken.

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Beitrag vom 13.04.2007, 23:57 --- elektrifix1 : Weihnachtsstadt des Nordens (S-H) --- : 372

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[size=24:d444046f59][b:d444046f59]Ehrlichkeit ist das erste Kapitel im Buch der Weisheit. [/b:d444046f59][/size:d444046f59](Thomas Jefferson)

Wir sehen unser wahres Selbst nicht, wenn wir unseren Körper verändern, uns eine neue Frisur zulegen oder versuchen, jemanden nachzuahmen. Wir sehen uns nur dann so, wie wir sind, wenn wir bereit sind, auch die Unvollkommenheiten zu sehen, die unsere Person ausmachen: ein paar Pfunde zuviel oder zuwenig, ein unscheinbares Äußeres, einige Zentimeter zu groß oder zu klein. Wir werden nie so aussehen, wie wir möchten, denn unsere diesbezüglichen Wünsche lassen sich gewöhnlich nicht erfüllen. Gewiss können wir uns etwas verändern, aber nur so weit, dass wir uns immer noch ein ehrliches Bild von uns machen können.

Der erste Schritt, uns besser kennen zu lernen, ist, zu wissen, wie wir tatsächlich aussehen. Wir können damit beginnen, indem wir uns ausziehen und nackt vor den Spiegel stellen. Was wir darin sehen, sind wirklich wir. Da hilft kein Wegschauen, kein Lachen und kein Weinen. Wenn wir gerne anders aussehen möchten, dann deshalb, weil wir es uns zur Gewohnheit gemacht haben, mehr unsere Mitmenschen anzusehen als uns selbst. Den ersten Schritt zur Selbsterkenntnis können wir tun, indem wir unser Spiegelbild akzeptieren.

Ich will den Mut aufbringen, mich so zu sehen, wie ich wirklich bin und mehr mir vor, gute und schlechte Eigenschaften gleichermaßen zu akzeptieren.

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